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Pressemitteilung zum "Weltnichtrauchertag 2010"

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Sonntag, 30. Mai 2010 um 19:46 Uhr

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Netzwerk Rauchen fordert zum „Weltnichtrauchertag“:

Stoppt den Sexismus der Anti-Raucher!

Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer

Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer

Netzwerk Rauchen kritisiert die Aktivitäten der WHO zum „Weltnichtrauchertag“ als frauenfeindlich. Die internationale Kampagne widmet sich dieses Jahr der Geschlechterfrage und führt ein rosafarbenes Logo mit der Aufschrift "Rauchen ist hässlich“. Weiblicher Tabakkonsum soll nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation besonders bekämpft werden...

Zur Pressemitteilung

 

Zivilgesellschaft und Prohibition

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Sonntag, 16. Mai 2010 um 19:54 Uhr

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Maryetta Ables

Maryetta Ables gehört zu den führenden Köpfen des internationalen Widerstandes gegen Prohibition und Sanitarismus. Sie ist Präsidentin von Forces International, nachgerade der Keimzelle der Bewegung. Grund genug ihren Worten besondere Aufmerksamkeit zu schenken, besonders wenn sie sich im Herzen Europas äussert, auf der diesjährigen Weltkonferenz der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) in Den Haag. Die Rede liegt jetzt in einer deutschen Übersetzung vor und wir empfehlen die vollständige Lektüre.

Ihr Thema: die Europäische Union, der Vertrag von Lissabon und die Prohibition und besonders: wie werden wir sie wieder los.

Ein kleiner Appetithappen:

"...Jahrzehntelang war man damit beschäftigt, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, und seine Steuern zu bezahlen, und währenddessen ist man davon ausgegangen, dass das Regierungshandeln seinen „normalen Gang“ gehen würde. Und während wir alle weggesehen haben, hat man die Regeln geändert, Stückchen für Stückchen. Und mit einem Mal haben wir nicht länger eine souveräne Nation, sondern eine Europäische Union auf Grundlage der Verfassung der EU1, des Vertrages von Lissabon2, sowie zahlreicher anderer Verträge. Mir fehlt hier die Zeit für die genauere Betrachtung dessen, was Sie getan haben, und ob es erfolgreich war – Sie jedenfalls scheinen mit dem, was dabei herausgekommen ist, jedenfalls nicht so recht zufrieden zu sein, denn sonst wären Sie nicht hier...."

Der vollständige Text als pdf zum Herunterladen:

http://www.antiprohibition.org/documents/speech_ables_german.pdf

 

Landtagswahl in NRW

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Montag, 26. April 2010 um 18:39 Uhr

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Landtagswahl NRW 2010

Am 9. Mai sind im größten deutschen Bundesland, Nordrhein-Westfalen, die Wahlberechtigten zum Urnengang aufgerufen. Die Zusammensetzung des Landtags und die nicht zuletzt daraus resultierende Regierungskoalition können zu einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie an Rhein und Ruhr führen. Dafür haben sich insbesondere die Grünen ausgesprochen. Netzwerk Rauchen hat zusammen mit Rauchen NRW eine Flugblatt-Kampagne gestartet, die vor dieser drohenden Bevormundung warnt und empfiehlt, aus taktischen Gründen die FDP zu wählen.

Näheres können Sie im Flugblatt nachlesen, welches wir in drei Versionen und zwei verschiedenen Formaten zur Verfügung stellen, gerne auch zur Vervielfältigung und Verbreitung.

Flugblatt DIN A4, einspaltig
Flugblatt DIN A4, zweispaltig
Flugblatt DIN A5, zweiseitig

Pressemitteilung als PDF zum Download:

icon PM_2_2010_Wahlempfehlung für Raucher in NRW (507.3 kB)

   

Forschung und mentale Prostitution

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Donnerstag, 08. April 2010 um 20:52 Uhr

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Wissenschaften sind verführbar. Gerade deshalb ist ihre Unabhängigkeit so wichtig. Von Günter Ropohl

novo105_cover_h225.jpg Prof. Günter Ropohl

„Warum verachtet man Menschen, die ihren Körper verkaufen? Wo es doch offenbar niemand anstößig findet, dass andere ihren Geist verkaufen!“ Das sagte, vor mehr als 50 Jahren, mein damaliger Deutschlehrer vor versammelter Klasse im christkatholischen Köln. Diese seinerzeit höchst provokante Äußerung habe ich mein Leben lang nicht vergessen. Gewisse Entwicklungen in der Wissenschaft nähren in mir den Gedanken, dass heute immer mehr Forscher ihren Geist verkaufen, also gewerbsmäßig der mentalen Prostitution nachgehen. Dieser Verdacht drängt sich immer dann auf, wenn Wissenschaftler ein bestimmtes Fachproblem, das bei nüchterner Betrachtung keineswegs gelöst ist, in der Öffentlichkeit so darstellen, als hätten sie die endgültige Antwort darauf gefunden; und wenn sie abweichende Minderheitsmeinungen mit allen nur denkbaren Manipulationstaktiken als unseriös und abwegig zu diskreditieren und zu unterdrücken versuchen, als müssten sie befürchten, die „Hure von nebenan“ mache ihnen die Kunden abspenstig. Aus der Vielzahl von Beispielen greife ich drei aktuelle Fälle heraus, die längst aus der innerwissenschaftlichen Debatte herausgetreten sind und einen leidenschaftlichen Streit um politische Interventionen ausgelöst haben. Das sind der „Cholesterin-Fall“, der „Tabak-Fall“ und der „Klima-Fall“. Gegenwärtig scheint sich überdies der Schweinegrippen-Fall abzuzeichnen, der freilich noch zu jung ist, als dass er schon abwägend beurteilt werden könnte.
Es ist natürlich kein Zufall, dass diese Fälle allesamt die Werte der Gesundheit und der Umwelt berühren. Diese Werte sind zum ersatzreligiösen Fetisch verweltlichter Zeitgenossen geworden, die gleichwohl erziehungsbedingt an ideologische Fixpunkte glauben wollen. (1) Ist es ansonsten die Lust, mit der die gewöhnliche Prostitution ihre Geschäfte macht, kann die mentale Prostitution auf die Angst bauen, die sich als Grundbefindlichkeit moderner Menschen seuchenhaft verbreitet hat. In knappen Zügen will ich die drei Fälle skizzieren...

NovoArgumente 3-4-2010

 

Prohibition unter der Lupe

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Montag, 29. März 2010 um 15:04 Uhr

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Hochkarätige Vorträge in Den Haag

Mitte März fand in Den Haag die 2. Weltkonferenz der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) statt. Zu den Highlights gehörte der Auftritt des französischen Shisha-Experten Dr. Kamal Chaouachi, ehemals bei GLOBALink, dem weltweiten "wissenschaftlichen" Netzwerk der Tabakfeinde. Chaouachi hat dieses wegen dessen mangelnder wissenschaftlicher Seriosität und dessen Prohibitions-Fanatismus verlassen und fordert nun den Austritt der Unterzeichnerstaaten aus der Rahmenvereinbarung zur Tabakkontrolle (FCTC), der völkerrechtlichen Grundlage für die Raucherbekämpfung. Ein weiterer Aussteiger aus der Tabakkontrolle, der amerikanische Schauspieler David Goerlitz, nahm per Video kritisch zur moralischen Fragwürdigkeit vor allem amerikanischer Anti-Raucher Stellung.

Einige Manuskripte/Präsentationen sowie Videos der Vorträge und Diskussionen befinden sich bereits im Internet, weitere, auch Übersetzungen, werden in den nächsten Tagen folgen.

Lesen Sie außerdem den Konferenzbericht von Christoph Lövenich.

   

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