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Prohibition unter der Lupe

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Montag, 29. März 2010 um 15:04 Uhr

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Hochkarätige Vorträge in Den Haag

Mitte März fand in Den Haag die 2. Weltkonferenz der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) statt. Zu den Highlights gehörte der Auftritt des französischen Shisha-Experten Dr. Kamal Chaouachi, ehemals bei GLOBALink, dem weltweiten "wissenschaftlichen" Netzwerk der Tabakfeinde. Chaouachi hat dieses wegen dessen mangelnder wissenschaftlicher Seriosität und dessen Prohibitions-Fanatismus verlassen und fordert nun den Austritt der Unterzeichnerstaaten aus der Rahmenvereinbarung zur Tabakkontrolle (FCTC), der völkerrechtlichen Grundlage für die Raucherbekämpfung. Ein weiterer Aussteiger aus der Tabakkontrolle, der amerikanische Schauspieler David Goerlitz, nahm per Video kritisch zur moralischen Fragwürdigkeit vor allem amerikanischer Anti-Raucher Stellung.

Einige Manuskripte/Präsentationen sowie Videos der Vorträge und Diskussionen befinden sich bereits im Internet, weitere, auch Übersetzungen, werden in den nächsten Tagen folgen.

Lesen Sie außerdem den Konferenzbericht von Christoph Lövenich.

 

„Pandemie“ - Unwort des Jahres 2009

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Dienstag, 23. März 2010 um 20:52 Uhr

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Bildquelle: aboutpixel.de / + schweinegrippe + © Sven Brentrup

Bildquelle: aboutpixel.de / + schweinegrippe + © Sven Brentrup

Institutionalisierte Pankikmache am Pranger

Netzwerk Rauchen e.V. hat 'den Begriff „Pandemie“ zum Unwort des Jahres 2009 erklärt.

Ob Schweinegrippe- oder Tabak-"Pandemie", die WHO (Weltgesundheitsorganisation) sorgt im Interesse der Volksgesundheitslobby und der Pharmakonzerne für immer neue absurde Panik- und Angstszenarien. Statt von "Pandemie" sollte eher von "Hysterie" gesprochen werden, die nämlich von interessierter Seite erzeugt wird.
Rauchen ist nicht ansteckend und die Schweinegrippe in aller Regel nicht tödlich. Auch zur Tödlichkeit des „Passivrauchens“ kann die Fälscherwerkstatt WHO keine seriösen Angaben machen. Netzwerk Rauchen wendet sich gegen Willkür, Desinformation und Prohbitionskampagnen, die damit verbunden sind.

Die Unwörter der Vorjahre lauteten
2008: „Gesundheitsprävention“
2007: „Nichtraucherschutz“
2006: „Rauchfrei“

icon „Pandemie“ - Unwort des Jahres 2009 (212.28 kB)

 

Die wundersame Wirkung der Rauchverbote

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Freitag, 19. März 2010 um 10:33 Uhr

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aboutpixel.de / Du oder Ich 2 © Tina Göpferich

aboutpixel.de / Du oder Ich 2 © Tina Göpferich

Mit der weltweit kontinuierlichen Zunahme von Rauchverboten in der Gastronomie kam auch die Gelegenheit, endlich den Beweis zu führen, dass Passivrauch für die Bevölkerung eine ernstzunehmende, akute Todesgefahr darstellt, indem man die Herzinfarktraten vor und nach dem Rauchverbot miteinander vergleicht. Gesundheitsbehörden, Tabakkontroll- und Anti-Tabakorganisationen mussten sich bisher mit Hochrechnungen und Schätzungen aus epidemiologischen Studien begnügen, denen die Beweiskraft fehlte. Mit dem direkten Vergleich der Todesfälle vor und nach der Einführung der Rauchverbote kann man nun sozusagen direkt die Opfer zählen.

Für manche Wissenschaftler sind diese Rauchverbote eine willkommene Gelegenheit, aus dem sprudelnden Brunnen der Forschungsgelder zu schöpfen und Studien mit vorher/nachher Vergleichen zu publizieren. Wie aus der Interessenlage dieser Wissenschaftler und der sie finanzierenden Organisationen leicht abzuleiten ist, werden vorwiegend oder ausschliesslich Studien publiziert und von den Medien verbreitet, die eine sofortige positive Wirkung der Rauchverbote "wissenschaftlich" belegen.

Das Dokument erklärt, wie diese wundersame Wirkung der Rauchverbote auf die Herzinfarktraten zustande kommt und entlarvt das Wunder mit harten Fakten.

   

Konferenz live verfolgen

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Samstag, 13. März 2010 um 20:44 Uhr

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Haager Antiprohibitions-Konferenz im Internet

Die 2. Weltkonferenz gegen Prohibition in Den Haag am Montag, dem 15. März (Näheres hier), wird auch im Internet ausgestrahlt. Interessierte können ihr per Live-Video-Schaltung kostenlos folgen: http://antiprohibition.org/conference/

Die Konferenz unter dem Titel "Ist der Gast König? Prohibition und die Gastronomie -Branche" findet zwischen 9.30 und 17.15 Uhr statt. Bitte beachten Sie für das Zuschauen die Zeitplanung inklusive der Pausen.

 

 

Gefängnis wegen Rauchverbot

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Freitag, 05. März 2010 um 17:04 Uhr

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Widerstandswirt Nick Hogan sechs Monate in den Knast

http://bastardoldholborn.blogspot.com/search?q=nick+hogan

Ein britischer Gastwirt muss in Zusammenhang mit dem gesetzlichen Rauchverbot eine Haftstrafe verbüßen. Der 43jährige Gastronom Nick Hogan aus Bolton wurde am Freitag von einem Gericht zu einem sechsmonatigen Freiheitsentzug verurteilt, da er seine Geldstrafe nicht abbezahlen konnte.

Zu dieser war Hogan schon 2008 verpflichtet worden, nachdem er sich geweigert hatte, rauchende Gäste aus seiner Kneipe zur verweisen. Daraus wurde öffentlicher Protest gegen die Rauchverbotsgesetzgebung, den Hogan auch als Politiker der UK Independence Party und als Redner bei der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) fortsetzte. Christoph Lövenich, Vorstandsberater der TICAP, kennt Hogan persönlich. "Nick ist ein bodenständiger, fleißiger Geschäftsmann, den die Umstände gezwungen haben, offenen Widerstand zu leisten. Wir halten zu ihm." Hogan, der die Strafe bereits antreten musste, wird im Gefängnis nicht auf die Solidarität seiner Mitstreiter verzichten müssen. Als spontane Reaktion wurden im Internet bereits eine Facebook-Gruppe, vom Netzwerk Rauchen eine Youtube-Playlist eingerichtet. Außerdem wurden Spenden gesammelt, um eine vorzeitige Freilassung Hogans zu ermöglichen.

Nachtrag: Nick Hogan konnte das Gefängnis am 10. März verlassen, nachdem mit Hilfe anonymer Spenden der Betrag für seine Geldstrafe gesammelt und den Behörden übergeben worden war.

Der 10. März war ironischer Weise auch der von der Tabakkontrolle "gefeierte" nationale No Smoking Day.

   

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