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Günter Ropohl verstorben

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Netzwerk Rauchen trauert um verdientes Mitglied

Das Netzwerk Rauchen hat einen seiner Vordenker verloren. Prof. Dr. Günter Ropohl ist am 28. Januar im Alter von 77 Jahren gestorben. Der 1939 in Köln geborene Ingenieur, Technikphilosoph und -soziologe lehrte bis zu seiner Emeritierung 2004 Allgemeine Technologie an der Universität Frankfurt/Main. Als anerkannter Wissenschaftler hat er bedeutende Forschungsleistungen auf diesem Gebiet vollbracht.

Prof. Dr.-Ing. Günter Ropohl 14.06.39 - 28.01.17

Prof. Dr.-Ing. Günter Ropohl 14.06.39 - 28.01.17

Im (Un)Ruhestand widmete sich der in Karlsruhe wohnhafte überzeugte Raucher dem sich intensivierenden Kreuzzug gegen den Tabakgenuss. Sein erster Artikel zum Thema erschien im Juni 2006 in der Tabakzeitung, bereits wenige Monate später veröffentlichte ein Vorläufer von Netzwerk Rauchen seinen Text „Passivrauchen – ein überschätztes Gesundheitsrisiko“ auf der Rückseite eines Flugblattes.

In über zehn Jahren aktiver Mitgliedschaft beim Netzwerk Rauchen engagierte Ropohl sich besonders gegen die pseudowissenschaftliche Täuschung der Öffentlichkeit in Sachen Umgebungsrauch. Sein 2014 erschienenes Buch „Besorgnisgesellschaft. Hintergründe der Tabakbekämpfung“ verdient eine große Leserschaft. Als online verfügbare Lektüre sei sein Text zur „Krise der Tabakkultur“ empfohlen, in der sich u.a. mit einer Technikbewertung von Tabakwaren beschäftigt. Zudem finden sich bei der Zeitschrift Novo zahlreiche Artikel aus seiner Feder, die sich der Tabakbekämpfung, aber auch vielen anderen Themen widmen. Sein Beitrag „Forschung und mentale Prostitution“ z.B. macht grundsätzliche Probleme deutlich. Ebenfalls exemplarisch sei auf einen Text verwiesen, in dem der bekennende Genießer „den diätetischen Vegetarismus als ein Krankheitssymptom eigener Art“ behandelt. Wer Günter Ropohl hören möchte, kann dies in einen Audio-Mitschnitt einer Diskussionsveranstaltung aus dem Jahre 2008 tun (Transkript hier).

Er verstarb einige Monate nach seiner Ehefrau, mit der er über ein halbes Jahrhundert verheiratet war. Unsere Gedanken sind bei seinem Sohn. Netzwerk Rauchen verliert einen klugen Kopf, eine entschiedene Stimme – und einen geselligen Mitstreiter. Günter Ropohls Wirken und seine Schriften werden uns aber bleibend anspornen. In seinen eigenen Worten:

Der Kampf gegen die Raucherinnen und Raucher ist ein neuer Klassenkampf, ein Klassenkampf von oben: Gesundheitshysteriker und Organisationsmenschen verbünden sich, um ein Drittel ihrer Mitmenschen um Freiheit und Lebensfreude zu bringen. Wie einst die Arbeiterbewegung mit machtvollen Organisationen um ihre Rechte gekämpft hat, so müssen sich heute die rauchenden Menschen gegen die zunehmenden Unterdrückungsversuche wehren. Raucher aller Länder, vereinigt euch!“

Nachruf von Christoph Lövenich


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