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Abschied und Aufbruch

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Stellen sie sich im Text verstreut geflügelte Jahresendwesen und schäumende Sektflaschen vor, die den folgenden Inhalt als eine weitere von ebenso ungezählten wie unsäglichen Silvesteransprachen charakterisieren – wir hatten weder Zeit noch Lust, welche zu malen.

Ausgedienter Engel

Foto: [RAW] 53/365 Ausgedienter Engel (worn-out angel)

Da wir entgegen anderslautenden und nie verstummenden Gerüchten und Unterstellungen nicht vom Antichristen beziehungsweise der „Tabaklobby“ finanziert werden, war unser Jahr aus der Fußgängerperspektive nicht allzu schillernd, da wir unsere knappen Kapazitäten weitgehend im Verborgenen einsetzen mussten, wohingegen der Hausmeister spannende Geschichten am Tresen zum Besten geben könnte, aber leider nicht darf. Daher beschränken wir uns hier auf Dinge, die ohnehin weitgehend bekannt sind, und ergänzen einige Details.

Was unsere knappen Ressourcen besonders in Anspruch nahm und mangels Masse vor dem eigentlichen Ziel beendet werden musste: das geplante Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen. Wir erinnern uns, nicht an dieses, sondern das vorangegangene Jahr 2013. Ohne Not wurde ein halbwegs erträglicher Kompromiss in Sachen Raucherverbot in NRW geschleift und durch die Regierung Hannelore Kraft den Tabakliebhabern der totale Krieg erklärt: Mai 2013. Wir entschlossen uns, dagegen vorzugehen. Das Aktionsbündnis „NRW genießt!“ war das organisatorische Dach dafür, eine Vereinigung mehrerer Organisationen mit freiheitlichen Zielen, das sich bereits zuvor mit diversen Aktionen Meriten verdient hatte. Um nicht zu wiederholen, was anderswo detailliert nachzulesen ist: Es kam nicht genug Geld zusammen, um die hohen Hürden eines Volksbegehrens zu nehmen. Wir beendeten das Projekt in dem Wissen, dass das Gesetz gekippt wäre, hätte der nordrhein-westfälische Gesetzgeber jemals die Absicht gehabt, die Bürger an der „Demokratie“ teilnehmen zu lassen. Hunderte Stunden Arbeit waren also gemessen am ursprünglichen Ziel nun zwar für die Katz gewesen, aber als Organisationen und Beteiligte hatten wir: Lernerfolge. „Vergeblich, aber nicht vergebens“ kann man als Resümee hintenan setzen. Wir danken allen Mitstreitern mit der dem Anlass gemäßen Rührung für ihren Einsatz, ihre dafür verbrauchte Lebenszeit und die Kraft, angesichts des ohne Zielerreichung beendeten Projektes weiter zu machen. Das kommende Jahr wird noch viel interessanter als das verflossene, allein weil wir wieder gewachsen sind. Damit wir uns alle in unserem Sinne weiter entwickeln können, verlässt das Netzwerk Rauchen daher fürs erste das Aktionsbündnis und konzentriert sich die nächsten Monate auf eigene Projekte. Um nicht den Eindruck zu erwecken, wir würden in „erstarrten“ Strukturen haften bleiben, senden wir so das Signal: Wir mischen die Karten neu und sind jederzeit bereit, welche Anforderungen auch immer an uns gestellt werden. Thank you, fellows!
Um auch das erwähnt zu haben: Raucherdiskriminierung entwickelt sich für Entmieter als willkommenes Vehikel, Verträge zu umgehen. Auch hier helfen wir, ich verweise auf unsere Aktionen zu Gunsten von Friedhelm Adolfs, dem „zweitbekanntesten Raucher Deutschlands“. Sein Prozess wird am Aschermittwoch endgültig entschieden werden, dann wird diese Narretei hoffentlich ihr gutes Ende finden. Friedhelm ist der Medienstar in dieser Sache, aber ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit unterstützen wir erfolgreich vom Mob drangsalierte Mitmenschen, deren einziges ‚Vergehen‘ darin besteht, Tabak zu mögen.
Und zum Schluss noch ein kleines Training der Vorstellungskraft: denken sie sich, wenn sie zum Beispiel im Großraum Berlin wohnen, 10.000 Lokale weg, die es da bislang noch gibt. Und, macht das Spaß? Haben sie ein Bild vor sich, wie sie um die einhundert Kilometer fahren, wenn sie mal am Tresen ein Bier trinken wollen? Falls ja, empfehlen wir den nächsten Urlaub in Irland zu verbringen. Es lebe die Demokratie!
Allen Mitstreitern und Sympathisanten ein gesegnetes Jahr 2015! Alle anderen sind uns herzlich egal und es interessiert uns nicht, ob euer Jahr die Hölle oder der Himmel wird.

Was unsere knappen Ressourcen besonders in Anspruch nahm und mangels Masse vor dem eigentlichen Ziel beendet werden musste: das geplante Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen. Wir erinnern uns, nicht an dieses, sondern das vorangegangene Jahr 2013. Ohne Not wurde ein halbwegs erträglicher Kompromiss in Sachen Raucherverbot in NRW geschleift und durch die Regierung Hannelore Kraft den Tabakliebhabern der totale Krieg erklärt: Mai 2013. Wir entschlossen uns, dagegen vorzugehen. Das Aktionsbündnis „NRW genießt!“ war das organisatorische Dach dafür, eine Vereinigung mehrerer Organisationen mit freiheitlichen Zielen, das sich bereits zuvor mit diversen Aktionen Meriten verdient hatte. Um nicht zu wiederholen, was anderswo detailliert nachzulesen ist: Es kam nicht genug Geld zusammen, um die hohen Hürden eines Volksbegehrens zu nehmen. Wir beendeten das Projekt in dem Wissen, dass das Gesetz gekippt wäre, hätte der nordrhein-westfälische Gesetzgeber jemals die Absicht gehabt, die Bürger an der „Demokratie“ teilnehmen zu lassen. Hunderte Stunden Arbeit waren also gemessen am ursprünglichen Ziel nun zwar für die Katz gewesen, aber als Organisationen und Beteiligte hatten wir: Lernerfolge. „Vergeblich, aber nicht vergebens“ kann man als Resümee hintenan setzen. Wir danken allen Mitstreitern mit der dem Anlass gemäßen Rührung für ihren Einsatz, ihre dafür verbrauchte Lebenszeit und die Kraft, angesichts des ohne Zielerreichung beendeten Projektes weiter zu machen. Das kommende Jahr wird noch viel interessanter als das verflossene, allein weil wir wieder gewachsen sind. Damit wir uns alle in unserem Sinne weiter entwickeln können, verlässt das Netzwerk Rauchen daher fürs erste das Aktionsbündnis und konzentriert sich die nächsten Monate auf eigene Projekte. Um nicht den Eindruck zu erwecken, wir würden in „erstarrten“ Strukturen haften bleiben, senden wir so das Signal: Wir mischen die Karten neu und sind jederzeit bereit, welche Anforderungen auch immer an uns gestellt werden. Thank you, fellows!

Um auch das erwähnt zu haben: Raucherdiskriminierung entwickelt sich für Entmieter als willkommenes Vehikel, Verträge zu umgehen. Auch hier helfen wir, ich verweise auf unsere Aktionen zu Gunsten von Friedhelm Adolfs, dem „zweitbekanntesten Raucher Deutschlands“. Sein Prozess wird am Aschermittwoch endgültig entschieden werden, dann wird diese Narretei hoffentlich ihr gutes Ende finden. Friedhelm ist der Medienstar in dieser Sache, aber ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit unterstützen wir erfolgreich vom Mob drangsalierte Mitmenschen, deren einziges ‚Vergehen‘ darin besteht, Tabak zu mögen. 

Und zum Schluss noch ein kleines Training der Vorstellungskraft: denken sie sich, wenn sie zum Beispiel im Großraum Berlin wohnen, 10.000 Lokale weg, die es da bislang noch gibt. Und, macht das Spaß? Haben sie ein Bild vor sich, wie sie um die einhundert Kilometer fahren, wenn sie mal am Tresen ein Bier trinken wollen? Falls ja, empfehlen wir den nächsten Urlaub in Irland zu verbringen. Es lebe die Demokratie! 

Allen Mitstreitern und Sympathisanten ein gesegnetes Jahr 2015! Alle anderen sind uns herzlich egal und es interessiert uns nicht, ob euer Jahr die Hölle oder der Himmel wird. 

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