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Ekelbilder im Wahlkampf

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Vor zehn Jahren schon hatte das Netzwerk Rauchen als „Ekelbilder der Woche“ die Antlitze der CDU-Politikerin Dagmar Schimpanski und des SPD-Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach präsentiert. Beide hatten damals Schockbilder auf Tabakpackungen verlangt. Mittlerweile ist der feuchte Traum der Volksbevormunder leider wahr geworden.

Lauterbach

Während Schipanski nicht mehr in der Berufspolitik und bei der Deutschen Krebshilfe wirkt, kandidiert Lauterbach wieder fürs Parlament. Der glühende Sanitarist, der sich neben der Tabakbekämpfung auch mit postfaktischen Ernährungsmythen hervortun durfte („Es ist immer schädlich, Fleisch zu grillen"), möchte das Direktmandat im Wahlkreis Köln IV / Leverkusen gewinnen und hängt deshalb dort am Laternenpfahl. In Form von Plakaten, auf denen sein Konterfei einem entegegenschaut. Wie schön, dass den Rauchern in der Bayer-Stadt sowie im Kölner Nordosten dieser Anblick wenigstens auf der Zigarettenschachtel erspart bleibt.

Apropos Bayer-Konzern: Lauterbach „der sich die Professur von Bayer spendieren lassen hat und auch immer mal wieder große ‚Studien‘ für den Konzern durchgeführt hat“, eine Rolle im Zusammenhang mit den Todesfällen durch dessen Medikament Lipobay gespielt hat und im ewig im Aufsichtsrat eines Krankenhauskonzerns gesessen hat, will gerne von den kleinen Leuten gewählt werden, diese zum Dank aber nur umerziehen und therapieren, auch um der Gesundheitswirtschaft noch mehr Umsatz zu verschaffen.

Lauterbach erfährt Wahlkampf-Unterstützung durch die fragwürdige Kampagnenorganisation Campact, was außerdem für das Bonner SPD-MdB Ulrich Kelber gilt, ebenfalls Volkserzieher und Antiraucher. Diese Parteinahme durch einen gemeinnützigen Verein stößt auf Kritik von vielen Seiten. Lauterbach erhält sie für seinen Einsatz gegen Glyphosat, Kelber für den gegen Braunkohle. In beiden Fällen verfolgen sie eine Vernichtungsagenda gegen ein Produkt, ähnlich wie beim Weltkrieg gegen Tabak. Die zwei Sozen haben einerseits Chancen, ihre Wahlkreise direkt zu gewinnen, haben aber keine Aussicht, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Wenn ihre jeweiligen CDU-Gegenkandidaten –austauschbare Hinterbänkler – also gewönnen, wären wir von ihnen in ihrer jetzigen Funktion erstmal erlöst. Was brauchen wir einen Arzt Lauterbach, der nicht heilt, sondern verbietet? Was einen Parlamentarischen Staatssekretär Kelber (bei Minister Heiko Maas), der die „Lebensmittel-Ampel“ befürwortet? Grund genug, bei der Erststimme taktisch zu wählen, um den Wiedereinzug von Lauterbach und Kelber zu verhindern. Egal, was man von den CDU-Direktkandidaten hält und für wen man mit Zweitstimme votiert. Denn letztere ist ja die eigentlich entscheidende. Mit der Erststimme kann man nur Nadelstiche setzen – wie in diesem Fall die Wähler in den Wahlkreisen Bonn sowie Köln IV / Leverkusen.

Unterirdisch – Lauterbach

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