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NICHT MEHR SO TUN ALS OB

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(Originaltitel: Stop Pretending)

Frank schreibt:

"Gestern habe ich über die politische Szene in den USA geschrieben und begann damit, dass das britische Rauchverbot meine Lebenseinstellung grundlegend verändert hat. Ich will mal versuchen, das zu erklären.

Das Rauchverbot hat die 'Raucher nach draußen verbannt'. Man könnte genauso sagen: aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Raucher waren auf einmal nirgendwo mehr willkommen, wurden abgedrängt.

Dementsprechend fühle ich mich nicht mehr als Teil der britischen Kultur, in der ich aufgewachsen bin. Nicht nur, dass ich beim Kneipenbesuch nur noch draußen sitze. Ich gehe auch nicht mehr in Galerien, Museen, Kinos oder Theater. Ich nehme nicht mehr an irgendwelchen öffentlichen Versammlungen teil. Ich übernachte nicht in Hotels. Ich schaue kein Fernsehen, höre kein Radio. Ich reise nicht mehr mit dem Zug, dem Bus oder dem Flugzeug. Warum sollte ich, wenn ich da überall nicht mehr willkommen bin?

Ich hatte einmal einen großen Freundeskreis. Die sind jetzt alle weg. Das Rauchverbot beraubte uns unserer Treffpunkte: Bars und Cafés. Des weiteren haben viele meiner Freunde ihr eigenes Rauchverbot zu Hause eingeführt, da war ich also bald auch nicht mehr willkommen. Man konnte sich nirgends mehr treffen. 30, 40 Jahre währende Freundschaften starben nacheinander ab.

Und obwohl ich eher ein 'integrativer' Typ gewesen war und auf Einwanderer und verfolgte Minderheiten zuzugehen pflegte, stellte ich fest, dass ich mich diesbezüglich änderte. Warum sollte ich all diese Leute in die Gesellschaft aufgenommen sehen wollen, aus der ich selbst so gründlich ausgeschlossen wurde?

Ich spende nicht mehr für Wohltätigkeitsorganisationen, seit ich herausgefunden habe, dass viele von denen bei der Raucherverfolgung mitmachen.

Ich habe keinen Hausarzt mehr. Glücklicherweise brauchte ich in den letzten ca. 10 Jahren auch keinen. Warum sollte ich Leute mit dem Beruf aufsuchen, der die Hexenjagd gegen solche wie mich angeführt hat? Ich traue denen nicht mehr. Dieses Misstrauen hat sich auf die gesamte Wissenschaft ausgeweitet.

Ich war einmal in gewissem Sinne 'progressiv', konnte mir eine leuchtende Zukunft vorstellen. Inzwischen finde ich, dass es früher besser war, dass Großbritannien vor dem 1. Juli 2007 [Anm.: Zeitpunkt der Einführung des totalen Rauchverbots dort] viel besser war als seither. Ich bin ein bisschen konservativ geworden und viel mehr dazu geneigt, vorhandene Institutionen vor dem, was nach sinnlosem Vandalismus aussieht, zu bewahren.

Ich beurteile jetzt Menschen und Institutionen nur noch danach, ob sie raucherfeindlich sind oder nicht. Ich wurde zum EU-Gegner, als das EU-Parlament für ein europäisches Rauchverbot stimmte. Wenn ich die UKIP wähle [»United Kingdom Independence Party«, Partei für die Unabhängigkeit des Vereinigten Königreichs], dann weil Nigel Farage [Vorsitzender dieser Partei] ein Raucher ist. Ich mag Hillary Clinton nicht [Kandidatin zur Nachfolge von Barack Obama und Gattin des amerikan. Ex-Präsidenten Bill Clinton], weil sie Antiraucherin ist. Ab dem Moment, in dem ich jemanden als erbitterten Antiraucher erkenne, ist er tot für mich. Solche Leute will ich nicht kennen. Nicht einmal im selben Raum mit ihnen sein.

Ich verbringe die meiste Zeit daheim. Ich brauche keinen Job, will auch keinen, denn da wäre ich ebenso unwillkommen. Kontakt zur Welt halte ich fast ausschließlich über das Internet, denn noch haben sie es nicht geschafft, in diesem das Rauchen zu verbieten.

Alles in allem hat das britische Rauchverbot (und andere Rauchverbote anderswo auf der Welt) eine niederschmetternde Auswirkung auf mein Leben gehabt (ohne Einfluss auf mein Rauchverhalten freilich: Ich rauche genauso viel wie eh und je).

Wenn es irgendeinen Unterschied gibt zwischen mir und den anderen 10 Millionen Rauchern Großbritanniens, liegt er wahrscheinlich darin, dass ich mich der Pseudowissenschaft, mit deren Hilfe das Rauchen verteufelt wird, voll und ganz verweigere. Ich glaube nicht, dass es gesundheitliche Gründe für Rauchverbote gibt. Aber die meisten Raucher glauben, was ihnen von ihren Verfolgern gesagt wird, stimmen kleinlaut zu und leiden im Stillen. Ich bin einfach jemand, der nicht bedingungslos annimmt, was ihm 'Experten' sagen. Den meisten Leuten scheint das nicht zu gelingen. Zudem machen sich die meisten Raucher gern vor, sie seien nach wie vor anerkannte Mitglieder der Gesellschaft, obwohl sie es nicht sind. Sie sind genauso unwillkommen wie ich. Ich mache mir da nur nichts vor.

Rauchverbote spielen derzeit in der Politik und in den Medien keine große Rolle. Aber angesichts der Schäden, die sie anrichten, könnte sich das ändern. Dazu allerdings müssen die Raucher erst mal damit aufhören, so zu tun, als seien sie nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Und die Medien und Politiker müssen damit aufhören, so zu tun, als seien Rauchverbote ein großer Erfolg, während sie in Wirklichkeit kolossale politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden anrichten. Man kann sich selbst und anderen nicht auf ewig in die Tasche lügen."

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/08/31/stop-pretending-2/

NWR-FB: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10152923721091595/

Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

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