Sie sind hier: Start Frank Davis auf Deutsch BMJ DEBATTIERT RAUCHVERBOTE IN PSYCHIATRISCHEN EINRICHTUNGEN

Spendenshop Netzwerk Rauchen e.V.

Fördern Sie den freien Tabakgenuss mit einer Spende:

Zativo

Anzeige

Der beste online Headshop bei Zamnesia: alles was das Raucherherz begehrt!

unser-tabak.de

Ihr uns auch, EU.

Mitglied werden im Netzwerk Rauchen e.V,

Newsletter Netzwerk Rauchen e.V.


Frank Davis auf Deutsch

Grieshabers Wissenschaftsdialog

  • Doktor Bonettis Stunde der Wahrheit
    Eine Charakteristik unserer schnelllebigen Zeit besteht darin, dass die Sensationen von gestern oder vorgestern heute längst vergessen sind. Problematisch daran ist, dass dies dazu führt, dass die abenteuerlichsten Fehlprognosen verbreitet werden können...

NOVO-Argumente

Novo
Neue Novo-Artikel
  • Demokratie auf Türkisch
    Die Kontroverse um das türkische Referendum wäre eine große Chance für unsere Demokratie gewesen, ihre Werte zu verdeutlichen. Sie wurde nicht genutzt.

Verwandte Artikel:

TICAP

Brüsseler Erklärung zur wissenschaftlichen Integrität

Spenden Sie für das Netzwerk!


Erfahren Sie mehr...



Neu!
Spenden mit Girocode

Girocode

Direkt, gebührenfrei, sicher!

BMJ DEBATTIERT RAUCHVERBOTE IN PSYCHIATRISCHEN EINRICHTUNGEN

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 

(Originaltitel: BMJ Debates Smoking Bans in Psychiatric Units)

["BMJ" steht für "British Medical Journal", (ursprünglich im Grunde) eine medizinische Fachzeitschrift]

"In Fortführung des Themas Rauchverbote in psychiatrischen Kliniken: Das BMJ hat eine Debatte abgehalten über das Rauchen in psychiatrischen Einrichtungen. Die Seite für Rauchverbote begann mit einer bemerkenswerten Aussage:

»In Großbritannien wird heute etwa ein Drittel der Zigaretten von jemandem mit psychischer Störung geraucht, und die Raucherrate unter ernsthaft psychisch Kranken ist dreimal so hoch wie die der Normalbevölkerung.«

Das soll so klingen, als wäre eine Menge der rauchenden Menschen geistesgestört. Aber ein bisschen Mathe hilft:

[Die Mathematik bitte im Originalbeitrag nachlesen, Link s. ganz unten. Herauskommen dabei tut jedenfalls:]

Einer von 8 Rauchern hat eine psychische Störung. Jedoch durchlebt '1 von 4 Leuten in Großbritannien jährlich ein psychisches Problem [Quelle: 'MIND']'. Das lässt darauf schließen, dass Raucher halb so oft an psychischen Störungen leiden als die Allgemeinbevölkerung. Was nicht sonderlich überraschend sein sollte, zumal Raucher psychische Störungen (Depression, Angstgefühle, Kummer) durch Rauchen lindern können. Nichtraucher können das nicht und brauchen daher die Aufnahme in eine psychiatrische Einrichtung. Das zeigt auch, dass die Neigung zu psychischen Störungen ansteigt, während die Zahl der Raucher sinkt.

Wie auch immer, wir erfahren anschließend, dass ...

»... Raucher mit psychischen Störungen ebenso motiviert sind, das Rauchen aufzugeben, wie die Gesamtbevölkerung.«

Da jedoch die Gesamtbevölkerung größtenteils nicht raucht, fühlt sie sich auch nicht motiviert, das Rauchen aufzugeben. Und da die übrigen Raucher weiterrauchen, haben sie diese Motivation ebenso wenig. Folglich ist die Motivation der Gesamtbevölkerung, das Rauchen aufzugeben, noch geringer als die der Raucher, und Raucher mit psychischen Störungen sind noch weniger motiviert dazu als die meisten Raucher. Kein Wunder, da das Rauchen bei psychischen Problemen hilft.

»Ist es ein Schritt zu weit, stationäre Patienten auch im Freien vom Rauchen abzuhalten und sie dadurch effektiv zu zwingen, das Rauchen aufzugeben?«

Ganz recht. Das ist ein Schritt zu weit.

Die Einführung von Rauchverboten in psychiatrischen Einrichtungen wurde vor Gericht untersucht:

»Das Berufungsgericht stellte fest, dass das Rauchen nicht als grundlegendes Menschenrecht betrachtet werden könne und fuhr fort, dass 'jemand zuhause tun und lassen kann, was er will, aber niemand kann solche Freiheiten im Gewahrsam einer abgesicherten Klinik erwarten.'«

Inwieweit befinden sich psychiatrische Patienten 'in Gewahrsam'? Sind Psychokliniken Gefängnisse? Sind nicht eine ganze Menge Patienten freiwillig dort?

Die letzte Zeile ist reiner Gemütssermon:

»Wir sollten nicht weiter dulden, dass sich Patienten in unserer Obhut zu Tode rauchen.«

Wie viele Raucher sterben in psychiatrischer Obhut? Und wie viele dieser Todesfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen?

Die Argumentation gegen Rauchverbote war dann eher schwach angelegt. Die Hauptlinie war, dass psychisch Kranke autonome Erwachsene seien und Rauchverbote sie ihrer Autonomie beraubten, sie wie Kinder behandelten. Rauchverbote seien 'herzlos und unmenschlich'.
Durchaus vernünftige Punkte. Bemerkenswert aber, dass diese Betrachtungen völlig unabhängig vom Rauchverbot im Freien stattfanden. Die Antiraucher standen der Freiheit und Autonomie ihrer Patienten völlig unbeteiligt gegenüber. Das kommt vielleicht daher, dass das Behandeln von Menschen wie Kinder für sie das Normalste der Welt ist."

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2015/11/07/bmj-debates-smoking-bans-in-psychiatric-units/

NWR-FB: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153030366146595/

Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

Powered by Joomla!