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(Originaltitel: Substance Users)

Frank zitiert, mit Dank an Audrey Silk für den Hinweis, aus einem Artikel in der New York Times über die Krankenhausbehandlung von "Suchtstoffkonsumenten", in dem es heißt:

"Wir sind ihre Ärzte und Krankenschwestern, ihre Eltern, die Polizisten, die sie festnehmen, ihre Bewährungshelfer, Richter und Jury. In den letzteren fünf Rollen sind wir, keine Frage, nicht ausgebildet und auch nicht besonders gut darin.
Uns leitet ein einziges Prinzip: Auf unserem Gelände kannst du nicht die Droge deiner Wahl konsumieren, egal wie sehr du sie brauchen magst und unseren angebotenen Alternativen gegenüber bevorzugst."

Frank:

»Das ist eine komplette Alternativgesellschaft, in der neue Leute an die Stelle von Eltern, Polizei und Gerichten treten. Zweifellos haben sie auch Vernehmer, Folterknechte und Scharfrichter. Es ist eine neue Gesellschaft, in der all die alten Regeln weggewischt sind und durch neue ersetzt.
Ein bisschen wie Scharia oder so.

Das ist eine Gesellschaft, die innerhalb von Krankenhäusern anfängt und sich dann auf deren Gelände ausweitet, dann in die Straßen der Umgebung und letztlich in die Polizeiwachen und Gerichte und Stadträte und Parlamente, und über jedermann allgemeines Elend bringen.

Und all das geleitet von einem einzigen Prinzip: Hier kannst du nicht den Suchtstoff deiner Wahl konsumieren. Das ist die komplette neue Verfassung.

Weiter im Text:
"Ein Patient bindet sich gerade die Schuhe, als wir unsere morgendlichen Runden machen, und sagt uns fröhlich, er gehe eben mal zum Rauchen raus, werde gleich wieder da sein. Wir klären ihn auf, nicht ohne Mitgefühl, dass in unserem Krankenhaus Raucherpausen nicht erlaubt sind. Wenn er auch nur für eine halbe Stunde weggeht, wird er offiziell als entlassen betrachtet werden. Sein Bett wird jemand anderem gegeben, und zur Fortsetzung seiner medizinischen Versorgung wird er sich wieder zur Notaufnahme begeben müssen und den ganzen Ablauf wieder von vorn beginnen."

Ich konnte nicht anders und musste mir einen anderen Patienten vorstellen, auch gerade seine Schuhe bindend und fröhlich sagend: "Bin mal eben um die Ecke auf einen Tee und ein paar Kekse. Bin im Nu wieder da."

Die stämmigen Wächter, äh, Pfleger sahen einander an wie vom Blitz gerührt.

"Was für Kekse?"

"Oh, keine Ahnung, was sie halt dahaben. Haferkekse wären nicht schlecht ..."

Unhörbares Atemholen.

"Kein Tee, keine Kekse«, sagte schließlich einer von ihnen und schüttelte den Kopf langsam, aber entschieden. "Das sind unerlaubte Stoffe. Tee kann tödlich sein. Und Tee mit Keksen noch schneller. Haferkekse töten binnen Minuten."

Der Patient fing an zu protestieren, wurde aber von einem der Wächter zum Schweigen gebracht.

"Ich habe meine Tochter an Tee und Haferkeksen verloren", sagte er mit brüchiger Stimme. "Sie war ein lustiges Mädchen, bis sie mit dem Teetrinken und Haferkeksessen anfing. Ich versuchte, ihr das auszureden, aber sie schloss sich ein in ihr Zimmer. Sie weigerte sich sogar herunterzukommen zur Linsensuppe. Sie sagte, sie verabscheue diese und wolle frei sein. Als ich schließlich die Tür aufbrach, lag sie da, inmitten von Tee-Utensilien und leeren Haferkekspackungen ..."

Tee. Kekse. Auch so Suchtstoffe unserer Wahl. Und genauso abhängig machend wie, sagen wir mal, Schokolade oder glasierte Krapfen.«

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2016/02/11/substance-users/

NWR-FB-Permalink: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153186165031595/

Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

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