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BLINDE, HERZLOSE WIDERLINGE

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(Originaltitel: Blind Heartless Bastards)

Frank zitiert heute aus dem New England Journal of Medicine [Amerikanisches Ärztemagazin]; dieses berichtet über eine Studie über die finanziellen Auswirkungen des Rauchens bei Obdachlosen.
"Drei Viertel der erwachsenen Obdachlosen rauchen", und die erheblichen gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums bei Obdachlosen sei ja dokumentiert, aber über die finanziellen Auswirkungen desselben in dieser Gesellschaftsschicht sei weniger bekannt, heißt es da allen Ernstes.

Es werden Zahlen genannt. Anzahl der Teilnehmer an der Studie, Mengenverhältnisse in der Verteilung der Geschlechter und Hautfarben, des Alters usw., wie viel Geld sie für Tabak ausgeben (nämlich durchschnittlich 44 $ pro Woche bei einem Monatseinkommen von durchschnittlich 513 $ pro Monat) - mit einer sog. "Sicherheitswahrscheinlichkeit" [Statistikerbegriff] von 95%, vermischt mit diversen Prozentzahlen anderer Natur, nämlich was die Obdachlosen als Beschwernisse empfinden, nämlich einen Unterschlupf zu finden (49%), an Essen zu kommen (41%) oder Kleidung (50%), Waschgelegenheiten (35%) oder ein Klo zu finden (43%), denn es geht schließlich darum, den Nikotinabhängigkeitsgrad zu bewerten ...

Frank:

»Ich bezweifle stark, dass es es unter Obdachlosen gesundheitliche Folgen des Rauchens gibt. Ich kann mir eher vorstellen, dass die Obdachlosigkeit selbst erhebliche Gesundheitsgefahren birgt. Schließlich hat die Hälfte davon Probleme damit, an Essen zu kommen, an Kleidung _und_ an Unterschlupf.

Da es aber eine von Antirauchern durchgeführte Untersuchung war, waren es nicht Kälte, Regen, Schnee oder Hunger, was als das dringendste Problem erkannt wurde: Es war die Tatsache, dass die Obdachlosen in der Mehrheit Raucher waren.

"Die ... Ergebnisse deuten darauf hin, dass es einen erheblichen finanziellen Vorteil für sie darstellen würde, ihnen beim Aufgeben des Rauchens behilflich zu sein."

Ein finanzieller Vorteil mag es schon sein, aber sonst ganz und gar nichts. Ich habe keinen Zweifel daran, dass Obdachlosigkeit hochgradig stressig ist und dass die Obdachlosen sehr froh sind an der Wärme und dem Trost und der Kameradschaft einer gelegentlichen, hochgeschätzten Zigarette.

Aber so etwas würde den blinden, herzlosen Antiraucher-Widerlingen nie in den Sinn kommen, wenn sie ihre Kästchen ankreuzen und ihre geistlose Umfrage durchführen.

Mir freilich kam das in den Sinn, als ich in Studentenzeiten mit einem Obdachlosen ins Gespräch gekommen war, der da den ganzen Tag außerhalb der Uni zu sitzen pflegte. Und als Erstes bot ich ihm jedesmal eine meiner Selbstgedrehten an, die er immer gern annahm.

Und wenn wir wieder voneinander gingen - nachdem er mir viele wundersame Dinge erzählt hatte, aus dem alten Japan, besonderen Schuhen mit speziellen Sohlen, die die Leute in den Kohlebergwerken dort trugen, seinen bösen Erfahrungen mit den Fallstricken der Behörden und dem Schlimmste am Wetter, dem Wind - habe ich immer darauf geachtet, ihm eine Portion Tabak zu überlassen, dass er wenigstens etwas zu rauchen hatte am kalten Hauseingang oder wo auch immer er sich zur Nacht befinden würde. Es war das Mindeste, was ich tun konnte.«

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2016/02/19/blind-heartless-bastards/

NWR-FB-Permalink: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153199405156595/

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