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DER TRAUM VOM ENDE EINES BÖSEN TRAUMS

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(Originaltitel: Dreaming of a Bad Dream Over)

»Sonniger Tag heute. Sonnig und windstill. Eine sehr seltene Kombination in etwas, was ein permanent-orkanstarker Winter zu sein schien.
Also versuchte ich mein Glück und parkte an einer meiner hiesigen Kneipen und überlegte, ob es möglich wäre, eine halbe Stunde in ihrem leeren Garten auszuhalten.
Wenn der Garten schon leer war, war es es recht die Kneipe selbst. Da war nur ein Gast am Ende der Bar. All die Tische waren drinnen so leer wie draußen. Aber was erwartet man schon in England im frühen März.

Ich bin heutzutage immer ein bisschen unruhig, wenn ich nach fünf oder sechs Monaten Abwesenheit zu einer Kneipe zurückkehre. Sie mag den Besitzer gewechselt haben. Oder umgestaltet worden sein. Und seit das Rauchen drinnen verboten ist, erwarte ich immer halbwegs, dass es jetzt auch draußen verboten ist. Um mit schlechtem Beispiel voranzugehen oder so. Mit großen auf die Tische und Stühle geschraubten Rauchverbotsschildern, vielleicht sogar auf den Rasen gemalten. Und wenn jemand sich eine anstecken würde, käme ein zorniger Barmann heraus und würde einem sagen: Typen wie Sie wollen wir hier nicht.

Und wenn nicht das Rauchen, sondern das Trinken. Nein, wir schenken kein Bier mehr aus. Neue EU-Vorschriften. Aber wir haben eine gute Auswahl an alkoholfreien Fruchtsäften. Und wir machen Milchshakes und Eislimonaden und Tee und Kaffee. Nein, Chips und Erdnüsse verkaufen wir auch nicht mehr.

Aber es hatte sich nicht viel verändert. Ein paar neue Zapfhähne sind installiert worden. Einer davon für ein tschechisches Helles, von dem ich noch nie gehört hatte. Havel oder Kavel oder so ähnlich. Ich bestellte mir eines und ging nach draußen, um im Garten den sonnigsten und geschütztesten Tisch zu suchen, und zündete mir eine kleine Cohiba an.
Kein Alarm ging los. Kein Hunderudel stürzte sich auf mich. Kein Barmann kam heraus und machte mir Vorhaltungen. Es waren auch keine Rauchverbotsschilder da.
Und ich entspannte mich. Und fühlte die warme Sonne auf der Haut. Und nippte an dem schmackhaften tschechischen Bier, zog an der Cohiba und blickte über den verwilderten Rasen auf ferne Bäume, bis alles unscharf und zu einer fröhlichen Kleckserei wurde.

Vielleicht ist letztlich ja doch was dran an all dem Erderwärmungsquatsch? Der 7. März ist so ziemlich tiefer Winter in England. Letztes Jahr war es Ende März, als ich zu den örtlichen Kneipengärten zurückkehrte, wie ein Zugvogel zurück aus Nordafrika. Es war kein kalter Winter hier in der Gegend. Es war ein sehr nasser und windiger Winter.

Eines Tages hoffe ich im Frühling zurückzukommen und die Kneipen wieder knallvoll mit essenden, trinkenden, rauchenden und lachenden Leuten vorzufinden. Und auf meine Nachfrage wird mir gesagt, dass das Verbot vor wenigen Monaten aufgehoben worden sei. Hatte ich den großen Skandal gar nicht mitgekriegt, dass die WHO aufgelöst wurde und so mancher wegen Betrugs ins Gefängnis wanderte? Nein, ich glaube, ich hab’s verpasst.
Und dann werde ich mich auf einen Barhocker setzen, durch den willkommenheißenden Rauchschleier blicken, noch ohne richtig glauben zu können, dass der böse Traum wirklich zu Ende ist, und mich fragen, ob es tatsächlich die ganze Zeit nur das war: ein böser Traum.

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2016/03/08/dreaming-of-a-bad-dream-over/

NWR-FB-Permalink: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153238543796595/

Frank Davis auf der Netzwerk Rauchen - Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

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