Sie sind hier: Start Frank Davis auf Deutsch STRESSABBAU

Spendenshop Netzwerk Rauchen e.V.

Fördern Sie den freien Tabakgenuss mit einer Spende:

Zativo

Anzeige

Der beste online Headshop bei Zamnesia: alles was das Raucherherz begehrt!

unser-tabak.de

Ihr uns auch, EU.

Mitglied werden im Netzwerk Rauchen e.V,

Newsletter Netzwerk Rauchen e.V.


Frank Davis auf Deutsch

Grieshabers Wissenschaftsdialog

  • Doktor Bonettis Stunde der Wahrheit
    Eine Charakteristik unserer schnelllebigen Zeit besteht darin, dass die Sensationen von gestern oder vorgestern heute längst vergessen sind. Problematisch daran ist, dass dies dazu führt, dass die abenteuerlichsten Fehlprognosen verbreitet werden können...

NOVO-Argumente

Novo
Neue Novo-Artikel
  • Der Wolf und die 80 Millionen Geißlein
    Was wir über den Wolf glauben, seien nichts als Märchen und Mythen. Die Rückkehr des Raubtieres nach Deutschland bräuchten wir nicht zu fürchten. Warum nicht,...

TICAP

Brüsseler Erklärung zur wissenschaftlichen Integrität

Spenden Sie für das Netzwerk!


Erfahren Sie mehr...



Neu!
Spenden mit Girocode

Girocode

Direkt, gebührenfrei, sicher!

STRESSABBAU

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. DruckenE-Mail

Benutzerbewertung: / 0
SchwachPerfekt 

(Originaltitel: Stress Relief)

»Neulich wurde berichtet, David Cameron sei beim Rauchen auf der Terrasse des Unterhauses gesehen worden. Das ist keine große Neuigkeit, denn er hatte eingeräumt, es nicht geschafft zu haben, ganz mit dem Rauchen aufzuhören.
Interessanter ist da die Meldung, seine Frau Sam habe mit dem Rauchen angefangen:

"Samantha Cameron habe, wird berichtet, aufgrund der Belastung durch die EU-Referendumskampagne mit dem Rauchen angefangen.
Die Frau des Premierministers rauchte in den letzten Wochen des erbitterten Wahlkampfs nach langer Zeit der Abstinenz gelegentlich eine Zigarette.
Ein Freund der Familie sagte: "Sam war derart gestresst von allem, dass sie zu rauchen anfing. Sie raucht nicht wirklich, aber der Stress hat sie zur Zigarette getrieben. Nach dem Referendum will sie aufhören damit."

Das erinnert mich an meine letzte Vermieterin, die regelmäßig bei mir anklopfte und mich um eine Selbstgedrehte anbettelte, wenn ihr das Leben zu stressig geworden war. Sie saß dann in meinem Zimmer, paffte vor sich hin und erzählte mir alles über die schrecklichen Dinge, in die sie verstrickt war. Ich muss ihr über die Jahre hunderte Zigaretten gedreht haben. Ich habe sie nie welche kaufen sehen. Und ich nehme an, auch sie hätte gesagt, sie "rauche nicht wirklich". Und sie wurde frühzeitig zur strengen Antiraucherin.

Trotzdem denke ich, dass diese Selbstgedrehten sie beruhigt haben müssen. Denn sie kam immer wieder wegen einer an. Wo doch Antiraucher darauf bestehen, dass das Rauchen keinerlei Vorteile habe.

Was mich auch daran erinnert, dass der große Aufschwung im Zigarettenrauchen im Ersten Weltkrieg bei den Truppen (beider Seiten) in den Schützengräben begann. Und obwohl ich keine Erfahrung mit etwas auch nur annähernd Vergleichbarem habe, bin ich mir ziemlich sicher, dass das sehr, sehr stressig war - selbst wenn es ruhig war an der Front.

Im Zweiten Weltkrieg ging es natürlich weiter. Aber es gab auch reichlich anderen Stress zwischen den Kriegen. Börsenkrach. Hyperinflation. Massenarbeitslosigkeit. Der gesamte Zeitraum 1914-1945 muss für viele Menschen zu den belastendsten Zeiten gehört haben, die die sie jemals durchlebt haben.

Und wenn die Verbreitung des Rauchens nach 1945 zurückging, lag das einfach daran, dass das Leben für die meisten Leute viel weniger stressig geworden war. Oder wenigstens für diejenigen der Ober- und Mittelschicht, während es für die Arbeiterklasse ziemlich stressig blieb. Und das ist der Grund dafür, dass die Arbeiterklasse weiterrauchte, als die Ober- und Mittelschicht fast völlig aufgehört hatte damit.

All dies deutet darauf hin, dass man, wenn man die Leute wirklich zum Aufgeben des Rauchens bringen will, versuchen muss, ihr Leben weniger aufreibend zu machen. Und Rauchverbote machen das Leben der Raucher stressiger und müssen daher dazu führen, dass sie mehr rauchen statt weniger. Vielleicht ist das ein Grund, warum die Verbreitung des Rauchens nicht besonders zurückzugehen scheint, wenn Rauchverbote eingeführt werden: Sie haben genau die gegensätzliche Wirkung als die beabsichtigte. Man könnte hinzufügen, dass das Bedrucken von Zigarettenpackungen mit grausigen Bildern noch zusätzlich Stress ins Leben des Rauchers bringt, und wieder hat es die gegensätzliche Wirkung als die beabsichtigte.

Das lässt auch darauf schließen, dass bei einem etwaigen Anbruch ebenso belastenden Zeiten wie 1914-1945 (wenn die EU zerfällt und der 3. Weltkrieg ausbricht?) die Verbreitung des Rauchens raketenmäßig hochschnellen wird, und Rauchverbote werden zunehmend unter Druck kommen, gelockert zu werden, da die Anzahl der Raucher sich vervielfacht bis über den Punkt hinaus, an dem es wieder mehr Raucher als Nichtraucher gibt.

Ich persönlich habe wenig Stress im Leben. Aber ich denke viel nach. Ich fange beim Aufwachen mit dem Nachdenken an und denke weiter bis ich wieder einschlafe. Und ich rauche ungefähr im gleichen Verhältnis wie ich nachdenke. Wenn ich nicht so viel nachdenken würde, würde ich wahrscheinlich viel weniger rauchen. Das lässt den Schluss zu, dass man zu denken aufhören muss, wenn man zu rauchen aufhören will. Und ich vermute, dass es in unserer immer verblödeteren Welt genau das ist, was von uns erwartet wird.«

Original: https://cfrankdavis.wordpress.com/2016/06/29/stress-relief/

NWR-FB-Permalink:
https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/permalink/10153481626101595/

Frank Davis auf der Netzwerk-Rauchen-Facebook-Gruppe:
https://www.facebook.com/groups/NetzwerkRauchen/search/?query=frank%20davis

Powered by Joomla!