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Konjunkturprogramm für die Mafia

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Dienstag, 26. Oktober 2010 um 18:58 Uhr

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Netzwerk Rauchen verurteilt geplante Tabaksteuererhöhung

Die von der schwarz-gelben Koalition in Berlin geplante Tabaksteuererhöhung stößt auf erbitterten Widerstand beim Netzwerk Rauchen.

„Die deutschen Raucher haben es endgültig satt, gleichzeitig schikaniert und ausgenommen zu werden“, so der Vorwurf des Bundesvorsitzenden Michael Löb an die Regierungsparteien. „Außerdem sind Tabaksteuern in prohibitiver Höhe nichts weiter als ein Konjunkturprogramm für die Mafia. Der schon jetzt nicht mehr kontrollierbare Zigarettenschmuggel wird explodieren.“
Bereits jetzt gehen ungefähr 80 Prozent des Preises einer Schachtel Zigaretten an den Staat.
aboutpixel.de / Geld eintreiben © Peter Ehmann

aboutpixel.de / Geld eintreiben © Peter Ehmann

Netzwerk Rauchen spricht sich gegen die Tabaksteuer als ‚Sündensteuer‘ aus und will Tabakwaren wie jedes andere Produkt besteuert sehen. „Es muss Schluss sein mit der finanziellen Bestrafung von Genießern sowie der eiskalten Verarmungspolitik gerade gegenüber wirtschaftlich Schwächeren“, heißt es in einer Erklärung des Vereins, der bei der derzeitigen Besteuerung Schmuggel als „Notwehrmaßnahme“ betrachtet.

Nicht nur angesichts der über viele Jahrzehnte immensen Beiträge der Raucher zum Staatssäckel fordert Netzwerk Rauchen das Ende jedweder Verbote und Diffamierungskampagnen zu ihren Lasten.

icon PM_7_2010_Steuererhöhung (193.59 kB)

 

Netzwerk Rauchen kritisiert Verfassungsgerichtsurteil

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Donnerstag, 21. Oktober 2010 um 18:19 Uhr

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Vernichtung von Shisha-Cafés durch bayerisches Rauchverbot

Gegen die Bestätigung des Rauchverbots in bayerischen Shisha-Cafés durch das Bundesverfassungsgericht wendet sich Netzwerk Rauchen. Der Verein sieht darin eine unzulässige Güterabwägung zulasten der unternehmerischen und beruflichen Freiheit von Gastronomen.

aboutpixel.de / Welche nehm` ich? © Sven Schneider

aboutpixel.de / Welche nehm` ich? © Sven Schneider

Bundesvorsitzender Michael Löb: „Es kann nicht sein, dass beliebig Existenzen vernichtet werden können, nur weil jemand ‚Gesundheit‘ schreit“. Das Karlsruher Gericht entziehe mit seinem Urteil hunderten Gaststättenbetreibern in Bayern ihre Geschäftsgrundlage und stürze sie direkt in die Insolvenz. Besonders treffe das Verbot Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund, denen die Basis für Erfolg und Integration in der deutschen Gesellschaft genommen würden.
Bei den Gästen litten vor allem junge Menschen unter der Unterdrückung des in den letzten Jahren hierzulande verbreiteten Wasserpfeifenrauchens.
Zudem machten die Richter wiederholt den Fehler, dem Gesetzgeber massive Freiheitseinschränkungen auf faktenwidriger und unwissenschaftlicher Grundlage zuzugestehen. „Passivrauch stellt keine Gesundheitsgefährdung dar“, so Löb. Und von Verfassungsrichtern erwartet das Netzwerk Rauchen, dass sie im Sinne der Grundrechte derlei Behauptungen streng überprüfen. Der Verein bedauert, dass das Bundesverfassungsgericht auch durch seine (partei)politische Besetzung nicht in der Lage sei, sich dem politischen Mainstream zu entziehen.

icon PM_6_2010_Shisha (359.19 kB)

 

Schulterschluss mit Luxemburg

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Montag, 18. Oktober 2010 um 17:32 Uhr

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Netzwerk Rauchen  e.V. und der A.D.D.L.F.C. vereinbaren Zusammenarbeit. Präsident Luc Hinterscheid Gastredner der diesjährigen Bundesmitgliederversammlung des NWR.

Die Vernetzung der Anti-Prohibitionsbewegung schreitet voran. Am vergangenen Wochenende vereinbarten Netzwerk Rauchen e.V. und die luxemburgische Bürgerrechtsorganisation „Association pour la Défense des Droits et Libertés Fondamentales des Citoyens“ (A.D.D.L.F.C.) auf der diesjährigen Bundesmitgliederversammlung des NWR in Schwetzingen, künftig eng zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen.

Hinterscheid_Loeb_Unterzeichnung

Luc Hinterscheid, Präsident  der A.D.D.L.F.C., und Michael Löb, Bundesvorsitzender Netzwerk Rauchen e.V., bei der Unterzeichnung der gemeisamen Erklärung zur Zusammenarbeit am 09.10.2010 in Schwetzingen.

Der Präsident der A.D.D.L.F.C., Luc Hinterscheid, trat als Gastredner auf und betonte in seinem Vortrag: „Prohibition und Verfolgung der Raucher sind kein nationales Problem, sondern eine weltweite Erscheinung. Der Gegner operiert international, wir müssen und wollen dagegen halten.“
Der Bundesvorsitzende des Netzwerks Michael Löb erklärte anlässlich der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung: „Wir haben einen ersten und wichtigen Schritt getan, um die Organisationen des deutschsprachigen Raumes besser zu vernetzen und schlagkräftiger zu machen. Was die TICAP (Internationale Koalition gegen Prohibition) auf internationaler Ebene leistet, streben wir ergänzend im deutschsprachigen Raum an.“


Ein weiter Höhepunkt der Bundesmitgliederversammlung 2010 war die Präsentation der neuen Publikation „Kinder und Passivrauch“ die in Kürze erscheinen wird. Christoph Lövenich, vormaliger Bundesvorsitzender des Netzwerks, erläuterte in seinem Vortrag, wie wenig wissenschaftlich die Beweislage beim Zusammenhang zwischen angeblich durch ‚Passivrauchen‘ verursachten Krankheiten bei Kindern im Gegensatz zur ‚offiziellen‘ Lesart tatsächlich ist. Die Publikation ist ein weiterer wichtiger Mosaikstein zur Entlarvung der Passivrauchlüge.

Dipl.-Ing. Dominik Schenk (41) aus Reutlingen wurde für den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Dipl.-Math. Michael Serejenkov einstimmig in Bundesvorstand gewählt. Dominik Schenk bringt langjährige Erfahrungen in der Anti-Prohibitionsbewegung ein und wird nach einhelliger Ansicht der Bundesmitgliederversammlung der Arbeit des Vereins neue Impulse verleihen.

icon PM_5_2010_BMV (579.72 kB)

   

Netzwerk Rauchen e.V. sagt Nein zum „rauchfreien Europa“

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Dienstag, 12. Oktober 2010 um 19:47 Uhr

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EU-Gesundheitskommissar soll seinen Hut nehmen

Gegen das Ziel des EU-Gesundheitskommissars Dalli, ein „rauchfreies Europa“ durchzusetzen, regt sich Widerstand bei Netzwerk Rauchen. Die führende deutsche Vereinigung gegen Raucherdiskriminierung fordert den maltesischen Politiker zum Rücktritt auf. „Wer 30 Prozent der EU-Bürger das Recht auf ihren eigenen Lebensstil auf diesem Kontinent abspricht, hat in einer solchen Funktion nichts zu suchen“, so Michael Löb, Bundesvorsitzender  des Netzwerks.


aboutpixel.de / Aschenbecher "Keine Bombe bitte" © Dörte Kröger

aboutpixel.de / Aschenbecher "Keine Bombe bitte" © Dörte Kröger

Dallis Pläne sehen unter anderem vor, dass Tabak zur ‚Bückware‘ unter der Ladentheke werden und individuelles Packungsdesign verschwinden soll. Auch die Frage der Rauchverbote will der Gesundheitskommissar zentralistisch regeln.

Netzwerk Rauchen fordert stattdessen ein bevormundungsfreies Europa. „Der europäische Gedanke darf nicht durch Raucherausgrenzung, Glühbirnenverbote und ähnliche Gängelung zunichte gemacht werden“, erklärt Löb.

icon PM_4_2010_Dalli (357.83 kB)

 

Bundesmitgliederversammlung 2010

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Aktuell

Montag, 04. Oktober 2010 um 22:30 Uhr

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Netzwerk Rauchen e.V. hält vom 8.-10. Oktober seine diesjährige Bundesmitgliederversammlung ab. Tagungsort ist Schwetzingen nahe Mannheim/Heidelberg.

Schwetzinger Schloss

Wir laden für Freitagabend den 8. Oktober ab 19h jeden Interessierten herzlich ein uns zwanglos kennen zu lernen. Der traditionelle gesellige Abend vor der eigentlichen Versammlung bietet Gelegenheit sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, mit Mitgliedern und Vorstand zu diskutieren und vor allem einen schönen Abend in netter Gesellschaft zu verbringen.

Wir bitten aus organisatorischen Gründen um eine kurze formlose Anmeldung mit Angabe einer Antwortadresse, z.B. E-Mail oder Telefonnummer, zur Übermittlung des genauen Tagungsortes an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. (die Kontaktinformation wird ausschließlich zu diesem Zweck verwendet und anschließend gelöscht).

Der Bundesvorstand

 

 

   

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