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Schwabings Kult-Kneipen durch Rauchverbot in Gefahr

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Mittwoch, 23. Juni 2010 um 21:26 Uhr

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Schwabing-sagt-Nein

Der legendären alten Kneipenkultur im Künstlerviertel München-Schwabing droht mit dem absoluten Rauchverbot der Untergang, allem voran der Livemusik-Szene. Schwabinger Wirte wehren sich dagegen in einem gemeinsamen Aufruf.

Viele Schwabinger Wirte unterstützen den Kampf gegen das totale Rauchverbot in Bayerns Gastronomie und rufen mit der Initiative Schwabing sagt Nein dazu auf, beim Volksentscheid am 4. Juli mit „Nein“ zu stimmen.
Ein rigides Gesetz wie das von der ÖDP gewünschte wäre vernichtend für Schwabings berühmte Vielfalt und würde jahre- bis jahrzehntelang erfolgreich betriebene Lokale direkt in den Ruin führen.

Besonders betroffen wäre die Livemusik-Szene, die einst erheblich zu Schwabings Ruf als Künstlerviertel beigetragen hat. „Ein tägliches Livemusik-Programm wird ohnehin nur noch im Schwabinger Podium und im Alfonso’s geboten“, sagt die Rock-Pianistin Renate Dienersberger, seit über zwanzig Jahren Teil der Szene und bestens mit ihr vertraut. „Wenn die zum Rauchverbot gezwungen werden, ist es ganz aus damit, und auch die Musiker verlieren dort ihre Jobs.“

Renate Vogel, Inhaberin des Schwabinger Podiums, bestätigt: „Die meisten unserer Gäste sind nun einmal Raucher. Wenn wir diejenigen, die dann überhaupt noch kommen, zum Rauchen rausjagen müssen, bringt der Betrieb draußen vor der Tür die Nachbarn auf die Palme.“ – „Und wie schnell Anwohnerbeschwerden zur Schließung eines Live-Clubs führen können, hat die Vergangenheit oft genug gezeigt“, ergänzt Evi Hentschel-Meister, Geschäftsführerin des Alfonso’s und Sprecherin der Schwabinger Wirte.

Aber auch Lokale, die keine oder nur gelegentlich Livemusik anbieten, bangen um ihre Existenz. „Wenn der Super-GAU eines totalen Rauchverbots eintritt, kann ich meinen Laden dichtmachen“, sagt etwa Hans Karp, seit 40 Jahren Wirt der beliebten Künstlerkneipe Rheinpfalz. „Unsere Gewinnspanne ist kleiner als man denkt, und wenn nur ein Fünftel unserer Gäste wegbleibt, ist Feierabend.“ Dass dieser Gästeschwund eintreten wird, daran hegen die Wirte keinen Zweifel. Schließlich mussten sie bereits 2008, mit Einführung des ersten Rauchverbots in Bayern, massive Umsatzeinbußen hinnehmen und konnten sich nur mit der Einrichtung eines Raucherclubs über Wasser halten. Seit auch die Raucherclubs letzten August per Gesetz verboten wurden, können diese getränkegeprägten Kneipen jetzt nur noch überleben, weil ihre Gastfläche kleiner als 75 m² ist und sie deshalb das Rauchen erlauben dürfen. Damit soll nach dem Willen der ÖDP jetzt auch Schluss sein.

Mit Plakaten und mit ihrer Präsenz auf der Internetseite www.schwabing-sagt-nein.de, unterstützt von der Privatinitiative NEIN beim Volksentscheid, rufen die Schwabinger Wirte ihre Gäste „und alle, denen etwas am Erhalt des alten Schwabinger Flairs liegt“ dazu auf, beim Volksentscheid die unnötige Gesetzesverschärfung mit einem klaren „Nein“ abzulehnen. „Wir hoffen sehr, dass genügend Leute dies auch tun“, so Dienersberger, „denn andernfalls wird Schwabing zu Tode geschützt. Und wenn Herr Frankenberger von der ÖDP dann etwa die Schwabinger 7 rauchfrei besuchen will, wie er im Chat bei der Süddeutschen hat verlauten lassen, wird er sich beeilen müssen, um sein Zerstörungswerk überhaupt noch bewundern zu können. Dabei gibt es schon so viele rauchfreie Kneipen in Schwabing – warum will er eigentlich nicht lieber dorthin?“

 

Pressemitteilung zum "Weltnichtrauchertag 2010"

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Sonntag, 30. Mai 2010 um 19:46 Uhr

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Netzwerk Rauchen fordert zum „Weltnichtrauchertag“:

Stoppt den Sexismus der Anti-Raucher!

Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer

Bildquelle: aboutpixel.de / Hochzeit © Andreas Reimer

Netzwerk Rauchen kritisiert die Aktivitäten der WHO zum „Weltnichtrauchertag“ als frauenfeindlich. Die internationale Kampagne widmet sich dieses Jahr der Geschlechterfrage und führt ein rosafarbenes Logo mit der Aufschrift "Rauchen ist hässlich“. Weiblicher Tabakkonsum soll nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation besonders bekämpft werden...

Zur Pressemitteilung

 

Zivilgesellschaft und Prohibition

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Sonntag, 16. Mai 2010 um 19:54 Uhr

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Maryetta Ables

Maryetta Ables gehört zu den führenden Köpfen des internationalen Widerstandes gegen Prohibition und Sanitarismus. Sie ist Präsidentin von Forces International, nachgerade der Keimzelle der Bewegung. Grund genug ihren Worten besondere Aufmerksamkeit zu schenken, besonders wenn sie sich im Herzen Europas äussert, auf der diesjährigen Weltkonferenz der Internationalen Koalition gegen Prohibition (TICAP) in Den Haag. Die Rede liegt jetzt in einer deutschen Übersetzung vor und wir empfehlen die vollständige Lektüre.

Ihr Thema: die Europäische Union, der Vertrag von Lissabon und die Prohibition und besonders: wie werden wir sie wieder los.

Ein kleiner Appetithappen:

"...Jahrzehntelang war man damit beschäftigt, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, und seine Steuern zu bezahlen, und währenddessen ist man davon ausgegangen, dass das Regierungshandeln seinen „normalen Gang“ gehen würde. Und während wir alle weggesehen haben, hat man die Regeln geändert, Stückchen für Stückchen. Und mit einem Mal haben wir nicht länger eine souveräne Nation, sondern eine Europäische Union auf Grundlage der Verfassung der EU1, des Vertrages von Lissabon2, sowie zahlreicher anderer Verträge. Mir fehlt hier die Zeit für die genauere Betrachtung dessen, was Sie getan haben, und ob es erfolgreich war – Sie jedenfalls scheinen mit dem, was dabei herausgekommen ist, jedenfalls nicht so recht zufrieden zu sein, denn sonst wären Sie nicht hier...."

Der vollständige Text als pdf zum Herunterladen:

http://www.antiprohibition.org/documents/speech_ables_german.pdf

   

Landtagswahl in NRW

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Montag, 26. April 2010 um 18:39 Uhr

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Landtagswahl NRW 2010

Am 9. Mai sind im größten deutschen Bundesland, Nordrhein-Westfalen, die Wahlberechtigten zum Urnengang aufgerufen. Die Zusammensetzung des Landtags und die nicht zuletzt daraus resultierende Regierungskoalition können zu einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie an Rhein und Ruhr führen. Dafür haben sich insbesondere die Grünen ausgesprochen. Netzwerk Rauchen hat zusammen mit Rauchen NRW eine Flugblatt-Kampagne gestartet, die vor dieser drohenden Bevormundung warnt und empfiehlt, aus taktischen Gründen die FDP zu wählen.

Näheres können Sie im Flugblatt nachlesen, welches wir in drei Versionen und zwei verschiedenen Formaten zur Verfügung stellen, gerne auch zur Vervielfältigung und Verbreitung.

Flugblatt DIN A4, einspaltig
Flugblatt DIN A4, zweispaltig
Flugblatt DIN A5, zweiseitig

Pressemitteilung als PDF zum Download:

icon PM_2_2010_Wahlempfehlung für Raucher in NRW (507.3 kB)

 

Forschung und mentale Prostitution

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Donnerstag, 08. April 2010 um 20:52 Uhr

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Wissenschaften sind verführbar. Gerade deshalb ist ihre Unabhängigkeit so wichtig. Von Günter Ropohl

novo105_cover_h225.jpg Prof. Günter Ropohl

„Warum verachtet man Menschen, die ihren Körper verkaufen? Wo es doch offenbar niemand anstößig findet, dass andere ihren Geist verkaufen!“ Das sagte, vor mehr als 50 Jahren, mein damaliger Deutschlehrer vor versammelter Klasse im christkatholischen Köln. Diese seinerzeit höchst provokante Äußerung habe ich mein Leben lang nicht vergessen. Gewisse Entwicklungen in der Wissenschaft nähren in mir den Gedanken, dass heute immer mehr Forscher ihren Geist verkaufen, also gewerbsmäßig der mentalen Prostitution nachgehen. Dieser Verdacht drängt sich immer dann auf, wenn Wissenschaftler ein bestimmtes Fachproblem, das bei nüchterner Betrachtung keineswegs gelöst ist, in der Öffentlichkeit so darstellen, als hätten sie die endgültige Antwort darauf gefunden; und wenn sie abweichende Minderheitsmeinungen mit allen nur denkbaren Manipulationstaktiken als unseriös und abwegig zu diskreditieren und zu unterdrücken versuchen, als müssten sie befürchten, die „Hure von nebenan“ mache ihnen die Kunden abspenstig. Aus der Vielzahl von Beispielen greife ich drei aktuelle Fälle heraus, die längst aus der innerwissenschaftlichen Debatte herausgetreten sind und einen leidenschaftlichen Streit um politische Interventionen ausgelöst haben. Das sind der „Cholesterin-Fall“, der „Tabak-Fall“ und der „Klima-Fall“. Gegenwärtig scheint sich überdies der Schweinegrippen-Fall abzuzeichnen, der freilich noch zu jung ist, als dass er schon abwägend beurteilt werden könnte.
Es ist natürlich kein Zufall, dass diese Fälle allesamt die Werte der Gesundheit und der Umwelt berühren. Diese Werte sind zum ersatzreligiösen Fetisch verweltlichter Zeitgenossen geworden, die gleichwohl erziehungsbedingt an ideologische Fixpunkte glauben wollen. (1) Ist es ansonsten die Lust, mit der die gewöhnliche Prostitution ihre Geschäfte macht, kann die mentale Prostitution auf die Angst bauen, die sich als Grundbefindlichkeit moderner Menschen seuchenhaft verbreitet hat. In knappen Zügen will ich die drei Fälle skizzieren...

NovoArgumente 3-4-2010

   

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