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Weiterrauchen in Dortmund-Grevel

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Mittwoch, 11. November 2015 um 00:00 Uhr

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Ein Sieg der Selbstbestimmung

Der Nachbarschaftsterror gegen das Ehepaar Dowe in Dortmund-Grevel hat heute sein vorläufiges gerichtliches Ende gefunden: Die Klage der missgünstigen Nachbarn wurde abgewiesen, es läge keine wesentliche Beeinträchtigung vor, so das Amtsgerichtsurteil.

Haus der Familie Dowe (rechts)
Dem Ehepaar wurde von seinen Nachbarn vorgeworfen, die ca. 16 Zigaretten die beide täglich rauchten, seien für diese eine unzumutbare Belästigung und Gesundheitsgefährdung. Während der warmen Jahreszeiten geniessen die beiden ihren Tabak auf der Terrasse, im Winter im Haus. Beides sollte künftig unterbleiben und ein Raucherstundenplan in Kraft treten. Diesem Angriff auf die Selbstbestimmung des Lebensstils hat das Gericht in erster Instanz nun ein Ende gesetzt. Nach einem gerichtlich angeordnetem "Schnuppertermin" vor Ort konnte keine Geruchsbelästigung festgestellt werden. Nicht mehr aus der Welt geschafft werden kann und leider ohne Konsequenzen bleiben wird die Belästigung der Familie Dowe und des Gerichts durch diesen überflüssigen und unnötigen Prozess. Wir raten den Rechtsschutzversicherungen – auch im Hinblick auf eine etwaige Berufung durch die intoleranten Kläger –  künfig Erfolgsaussichten (sorgfältiger) zu prüfen, bevor sie eine Kostenübernahme zusagen.

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R.I.P. Helmut Schmidt (1918-2015)

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Dienstag, 10. November 2015 um 19:32 Uhr

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Der Kultraucher geht von Bord

Auch den stärksten Raucher haut es irgendwann um. 96 Jahre alt ist Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt geworden, heute ist er von uns gegangen. Noch bis wenige Monate vor seinem Tod war er in der Öffentlichkeit präsent, selbstverständlich auch mit Zigarette in Talkshows.

Bundesarchiv, B 145 Bild-F062763-0002 / Hoffmann, Harald / CC-BY-SA 3.0

Hemut Schmidt 1982 - Bundesarchiv, B 145 Bild-F062763-0002 / Hoffmann, Harald / CC-BY-SA 3.0

Auf die Frage, ob er je mit dem Rauchen aufhören wollte, antwortete er mal: „Nee. Ich bin doch nicht verrückt.“ ] Über den Schnupftabak, den er während Bundestagssitzungen und bei Bergwerksbesuchen zu sich nahm, kam Schmidt auf den Mentholgeschmack. Wenigstens bleibt es ihm erspart, das Verbot seiner geliebten Mentholzigaretten durch die EU noch mitzuerleben. Der populäre Elder Statesman hat sich um diskriminierende Rauchverbote einen feuchten Kehricht geschert und bleibt damit Vorbild für uns alle. Auch seine Stellungnahmen zum Thema haben sich immer wohltuend von der „Hysterie“ (O-Ton Schmidt) um den Tabak abgehoben. Auf die Frage, ob er jungen Leuten vom Rauchen abraten würde, antwortete er: „Ich würde niemandem unerbetene Ratschläge geben.“ Seine Nachfolger in der heutigen Politik hingegen ereifern sich, immer extremer ins Private hineinzuregulieren, statt öffentliche Probleme zu lösen.

Je suis Helmut.


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Gian Turci - Im Gedenken

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Mittwoch, 04. November 2015 um 00:00 Uhr

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Gian Turci, führender Kopf der Antiprohbitionsbewegung, wäre heute 65 Jahre alt geworden. Der ehemalige Chef von FORCES International und FORCES Italien wurde leider 2009 überraschend aus unserer Mitte gerissen.

Gian Turci, 1950 - 2009 Sein leidenschaftlicher Kampf für Freiheit bleibt unvergessen. Er erkannte schon 1996 - damals im anglopuritanischen Kanada wohnhaft, wo die Raucherhetze früher eskalierte -, dass man den Gesundheitsfaschismus beim Namen nennen und gegen ihn mit den erforderlichen Mitteln vorgehen muss. Gians Verdienst lag insbesondere auch darin, die unwissenschaftlichen Lügen der Antiraucher und sonstigen Zwangsbeglücker als solche zu entlarven.

Bereits 1999 schrieb er: "Wenn mir vor 15 Jahren einer gesagt hätte, dass Rauchen zur Flagge meiner Freiheit und zum Symbol meines Widerstands werden würde, hätte ich ihn ausgelacht. Heute aber drückt das Rauchen vor irgendeinem Verbotsschild meine Freiheit und Individualität aus. Und wenn mich das zum Kriminellen macht, dann ist das eben so. [...] Ich spucke zurück auf jene, die mich anspucken und lache ihre Lügen aus. Ich erkenne die Autorität der Herren und Meister nicht an, ob sie sich 'Staat' oder 'Nichtraucher' nennen. Ich lecke nicht ihre Stiefel. Ich höre nicht mit dem Rauchen auf, damit ich in die 'Neue Ordnung' hineinpasse. Und wäre ich Nichtraucher, würde ich mir sofort eine Schachtel Zigaretten kaufen."


Mehr Inspirierendes von diesem besonderen Aktivisten lesen Sie hier.
Netzwerk Rauchen fühlt sich dem Erbe und Auftrag Gian Turcis eng verbunden.


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‚Spatzen-Hirne‘ hetzen gegen Intertabac

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Dienstag, 22. September 2015 um 19:50 Uhr

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Mikro-Demo gegen Dortmunder Tabakmesse

Alle Jahre wieder, anlässlich der InterTabac im September, bauen sich unverbesserliche Antiraucher vor den Dortmunder Westfalenhallen auf. Unter der Führung des Berliner Ruhestandsbeamten Johannes Spatz, einem der fanatischsten Kreuzzügler gegen den Tabak hierzulande, verlangt man das Verbot der dortigen Fachmesse der Tabakwirtschaft. Zur „Demonstration“ von Spatz‘ Grüppchen „Forum Rauchfrei“  ist letzten Freitag immerhin doch eine beachtliche Phalanx von rund 20 Leuten aufmarschiert. Eindruck schinden wollte diese Armada offenbar, indem sie sich die meisten weiße Kittel überwarfen.

Intertabac 2015

Bild: (c) Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH

Bei anderen sind diese Wutspießbürger immer kleinlich auf Gesetzeseinhaltung (Rauchverbote, Vorl. Tabakgesetz) bedacht, selbst kamen sie hier dem Uniformverbot des Versammlungsgesetzes  bedenklich nahe, bei dem der Gesetzgeber z.B. Braunhemden im Hinterkopf hatte – wenn wir schon gerade bei Antirauchern sind. Mit den gleichartigen Kleidungsstücken wollten die Rauchbefreiten offenbar der gemeinsamen politischen Gesinnung Ausdruck verleihen, dass die Gesundheitsdiktatur zur regieren hat, auch über Branchenmessen und Wirtschaftstätigkeit. Bei meinem Abistreich trugen wir seinerzeit ebenfalls Kittel, Mundschutz und Ähnliches; damit hätte ich mich wohl als Mitdemonstrant bei diesem Mummenschanz beteiligen können, ohne aufzufallen. Der Vergleich hinkt jedoch: Der Abigag damals diente der Unterhaltung und nicht dazu, Menschen unten zu halten.

Denn was früher der Schwarzkittel an doppel- und pseudomoralischer Autorität verkörpert hat, wird heute dem Weißkittel zugesprochen. Jedenfalls, wenn er Public-Health-Mediziner (wie Spatz es in Berliner Behörden war) oder Ärztefunktionär ist und mit vermeintlichen Wahrheiten politische Unterdrückungsmaßnahmen fordert. Einst galt der katholische Priester als Instanz in Sexualfragen, heute traut man den Predigern der Gesundheitsreligion bei Statistiken, Zahlen und Fakten über Rauch und Umgebungsrauch, Alkohol, Ernährung usw.  Bei genauem Hinsehen aber erweist sich die sexuelle Erfahrung des Durchschnittspriesters als recht imposant im Vergleich zur Fachkompetenz und Seriosität unserer „Moralstatistiker“ (Mark Twain)  bei Lebensstilfragen. Man biegt sich die Dinge zurecht, damit sie in die eigene Agenda, hier: die Bekämpfung des Tabakgenusses und der rauchenden Menschen, passen.

Mein alter Mathematiklehrer, um weiter in den bereits angerissenen Erinnerungen zu schwelgen, trug im Unterricht regelmäßig einen weißen Kittel. Was er wohl von den Berechnungen eines Ulrich Keil gehalten hätte? Der WHO-nahe Münsteraner Professor hat dieses Jahr die Spatz-Gruppe mit irgendwelchen Zahlen zu Dortmunder Rauchertoten unterstützt.  In die Geschichte der lobbydienlichen „Forschung“ eingegangen ist er als Erfinder der berüchtigten magischen Zahl von 3.301 jährlichen (erfundenen) Passivrauchtoten in Deutschland, die zur Begründung für Rauchverbotsgesetze herhalten musste. Vom Präventionsmediziner Prof. Romano Grieshaber auf Schwächen und Unklarheiten seines Zahlenwerks angesprochen, verließ er den Saal und knallte die Türe zu.

Aber warum sich mit Argumenten auseinandersetzen, wenn man die Massenmedien auf seiner Seite hat; so hat jüngst der WDR in seiner Lokalzeit Dortmund dem Anliegen Spatzens und seiner Jünger Raum gegeben. Sie wurden in einem TV-Beitrag vom 09. September 2015 als „Experten“ tituliert, denn so nennt man heute die Kaste der übers gemeine Volk Erhabenen. Ferner zeigte der Sender einen Ex-Raucher mit Atemschlauch und implizierte, ein solches Schicksal stünde einem großen Teil der Tabakgenießer dereinst bevor. Und der anfangs verlinkte WDR-Artikel lässt Neutralität ebenfalls vermissen. So kennen wir die ‚ausgewogenen‘ Öffentlich-Rechtlichen mit ihren gutmenschlichen Redakteuren und deren Zeigefingern, die sie tief in unsere Angelegenheiten bohren.

Der Erfolglosigkeit der Spatz-Truppe in Dortmund zum Trotz gehört sie zu einem internationalen Netzwerk der Tabakbekämpfung (Tobacco Control), und hat dazu beigetragen, im vergangenen Jahr eine InterTabac-Tochtermesse in Indonesien verhindern. Näheres dazu in einem frisch erschienenen Artikel bei Novo. In diesem Medium findet sich auch ein älterer Beitrag, der umreißt, wie wenig die Spatzens dieser Welt eine Volksbewegung ‚von unten‘ sind und wie sehr mit dem Staat verwoben.  Dann doch lieber die Taube auf dem Dach.

Christoph Lövenich

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Eingebildeter Geruch vor Gericht

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Montag, 14. September 2015 um 20:12 Uhr

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Rauchen auf der eigenen Terrasse in Dortmund

Dortmund-Grevel, ein idyllisches Kuhdorf am nordöstlichen Rand der einstigen Bier-, Kohle- und Stahlmetropole. Hier könnte man Ruhe finden, aber es darf der Bravste bekanntlich nicht in Frieden leben, wenn’s den bösen Nachbarn nicht gefällt. In einer kleinen Reihenhaussiedlung aus den 90er Jahren lebt das Ehepaar Andrea und Dirk Dowe. Seit einem Autounfall sind beide behindert und erwerbsunfähig. Außerdem rauchen beide, in ihrer Küche und auf der Terrasse. Vor anderthalb Jahren wurden sie auf einmal zur Zielscheibe zweier in Nachbarhäusern lebender Paare. Ein Nachbarschaftsstreit brach los, es wurden Unterschriften gesammelt, wie beim Mobbing auf dem Schulhof ging es gegen die vermeintlich Schwächeren. Die Dowes sollten gefälligst mit dem Rauchen aufhören, da der Rauch auf der Terrasse in die Schlafzimmer der Nachbarn ziehe und der Rauch in der Küche sogar über die Lüftungsklappe der Dunstabzugshaube auf der Vorderseite ins Nachbarhaus dringe. Eine Klage vorm Amtsgericht soll bewirken, dass die Dowes nur noch zu bestimmten Uhrzeiten in ihrem eigenen Garten und im eigenen Innenraum Tabak genießen dürfen.

Ehepaar Dowe

Foto: Ehepaar Dowe (c)

Vermutlich angestachelt über die Berichterstattung über den rauchenden Düsseldorfer Friedhelm Adolfs (den man auch nach Jahren bisher nicht aus seiner Wohnung hat klagen können) , scheinen einige Nachbarn der Meinung zu sein, dass man es mit den Rauchern ja machen könne. Die Antirauchhysterie mit ihren Eingriffen in die Privatsphäre wird so zum Kampfmittel im Nachbarschaftsstreit instrumentalisiert.
Tatsächlich ist kaum anzunehmen, dass der sich an der Außenluft schnell verflüchtigende Rauch sich einer Rakete mit Zielautomatik gleich durch die Fenster der klagenden Parteien bewegt, erst recht nicht zwei Häuser weiter, wo ein Klägerpaar wohnt.
Während die Gerichte es im ursprünglichen Verfahren bei Friedhelm Adolfs über zwei Instanzen versäumt hatten, in eine vernünftige Beweiserhebung zu treten, führte das Amtsgericht Dortmund bei den Dowes und ihren Nachbarn die erforderliche Ortsbesichtigung durch. „Ortserschnüffelung“ wäre vielleicht der treffende Begriff, und am vergangenen Mittwoch fand der Termin nun statt, bei medialem Interesse.  Ein Praktikant und Rechtsreferendar am Amtsgericht mussten auf der Terrasse testrauchen und zwar unnatürlich viel, nämlich ungefähr acht Zigaretten in gut 20 Minuten. Anschließend musste der Praktikant in der Küche ebenfalls eine Zigaretten anzünden und diese teilweise durch die laufende Dunstabzugshaube ausatmen. Die junge Amtsrichterin bemühte sich ihrerseits darum, einschlägige Außen- und Innenbereiche der Nachbarn auf etwaige Geruchsspuren zu testen.

Familie Dowe auf ihrer Terrasse

Foto: Famile Dowe auf ihrer Terrasse (c)

Und was kam raus bei diesem seltsamen Spektakel? Wie der Anwalt der Dowes verlauten ließ und wie zu erwarten war, konnte die Richterin nichts erschnüffeln. Nada, null, niente. Alles eingebildet von Nachbarn, die schon zu husten beginnen, wenn die Dowes auf der Terrasse ein Feuerzeug klicken lassen. Autosuggestion ist eine Macht. Die in anderen Fällen auf anderen Kontinenten schon so weit ging, dass Betroffene behauptet haben, Rauch aus Nachbarwohnungen ziehe durch Steckdosen und Wohnungsböden zu ihnen.
Wie bei einem verhärteten Nachbarschaftsstreit kaum überraschend wollen die Kläger sich damit nicht zufrieden geben und vor einem Urteil weiteren Aktivitäten entfalten.

Küchenfenster der Dowes mit Abzug

Foto: Küchenfenster der Familie Dowe mit Abzug (c)


Die Dowes rauchen weiter. Sie haben allerdings schon erwogen, aufgrund ihrer Behinderungen aus dem mehrstöckigen Haus in ein ebenerdiges Domizil zu ziehen. Für diesen Fall ist geplant und nicht unwahrscheinlich, dass an ihrer Stelle Flüchtlinge Unterkunft im Haus finden. Das wäre gewiss eine Win-Win-Situation: Die Nachbarn könnten ihren Horizont erweitern, indem sie Menschen kennenlernen, die mit realen Problemen – und nicht nur eingebildeten – zu kämpfen haben. Und den Flüchtlingen böte sich ein Einblick in die Abgründe der deutschen Kleinbürgerseele.

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