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Prozess Friedhelm Adolfs: Sensation bleibt aus - zu Recht

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Aktuell

Mittwoch, 18. Februar 2015 um 20:04 Uhr

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Prozess Friedhelm Adolfs: Sensation bleibt aus - zu Recht

Der zweitbekannteste Raucher Deutschlands obsiegt beim BGH

Nach einer gestrigen Bundesgerichtshof-Entscheidung muss der Prozess gegen den rauchenden Mieter Friedhelms Adolfs neu aufgerollt werden. Netzwerk Rauchen begrüßt die Rückverweisung des Verfahrens an eine andere Düsseldorfer Kammer.

Rauchen verboten?

Der Verein, der im Zusammenhang mit dem Prozess Spenden gesammelt hatte, sieht sich durch das Karlsruher Urteil bestätigt. „Wir haben der Eigentümerin die angebliche Belästigung durch das Rauchen in der Wohnung nie geglaubt“, so Bundesvorsitzender Michael Löb. Schon zu Beginn des Verfahrens waren Vermutungen laut geworden, dass es der Eigentümerin in Wahrheit nur darum gehe, Friedhelm Adolfs Wohnung teurer als Büroräume vermieten zu können. Andere Mieter waren vor Gericht nicht zu Wort gekommen, auch fand nie ein Ortstermin mit einem Richter statt. Jetzt hat der Bundesgerichtshof die „unter Verletzung prozessualer Vorschriften erfolgte Tatsachenfeststellung“ gerügt. Löb weiter: „Der Frage, ob es nicht an Defiziten bei den Türabschlüssen liegt, wenn Gerüche entweichen sollten, wurde nicht nachgegangen. Stattdessen verließ sich die Vorinstanz auf ihren'Kronzeugen', einen seit Jahrzehnten mit der Vermieterin beruflich und privat verbundenen Herrn.“

Die BGH-Entscheidung sei im Sinne einer sauberen Wahrheitsfindung. Außerdem gehe so kein falsches Signal an intolerante Zeitgenossen, den Rauchern in ihrem Haus das Leben schwer zu machen. Nach Auffassung des Netzwerks bleibt Rauchen weiterhin eine normale Nutzung der Mietsache, die keinerlei Gesundheitsgefährdung mit sich bringt.

Netzwerk Rauchen unterstützt Raucher in Not mit seinem Spendenfonds "Ein Dach für Raucher", aus dem ein wesentlicher Teil der Sicherheitsleistung für Friedhelm Adolfs zur Verfügung gestellt werden konnte. 

Diese Pressemitteilung als PDF: icon PM_01_2015_Revision_Adolfs (235.81 kB)

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Was ist heute noch nicht verboten?

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Aktuell

Donnerstag, 12. Februar 2015 um 23:26 Uhr

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Verschiedene Podiumsdiskussionen des Magazins NovoArgumente und des Freiblickinstituts beleuchteten in den vergangenen Monaten das Thema Lifestyle-Regulierung. Neben dem Tabakrauchen kamen dabei auch das Dampfen, das Essen, das Trinken, das Glücksspiel und die Prostitution zur Sprache.

Was ist heute noch nicht verboten?

Unter dem Titel „Dem Laster keine Chance? Paternalistische Politik heute“ diskutierten im Dezember im Frankfurter Presseclub der Schriftsteller Zé do Rock, die Strafrechtsprofessorin Monika Frommel, Novo-Redaktionsleiter Johannes Richardt sowie der Chirurg und Pokerspieler Michael „The Doc“ Keiner. Ein kompletter Audiomitschnitt, Fotos und einen Bericht finden Sie hier.  Im vergangenen Monat fand in Berlin eine Veranstaltung mit der Überschrift „Rauchen, Trinken, Dampfen, Essen – Was ist heute erlaubt?“ statt. Auf dem Podium saßen u.a. Nils Thomsen vom Ostdeutschen Pfeifenraucherverband und dem Tabakskollegium Berlin sowie Detlef Petereit, Bundesgeschäftsführer der Bundesversammlung Genuss, Freiheit und Selbstbestimmung. Näheres finden Sie hier und in einem Bericht der FAZ.

Zu den wesentlichen Erkenntnissen gehört, dass der Staat sich in zunehmender Weise in Angelegenheit einmischt, die zur Privatsphäre des Einzelnen gehören, und dabei problematische Folgen anrichtet. Die Politik geht nicht mehr vom mündigen Bürger aus. Zeit, durch beherztes Handeln wieder das Lenkrad des Lebens in die eigenen Hände zu nehmen!

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Abschied und Aufbruch

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Aktuell

Dienstag, 30. Dezember 2014 um 23:16 Uhr

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Stellen sie sich im Text verstreut geflügelte Jahresendwesen und schäumende Sektflaschen vor, die den folgenden Inhalt als eine weitere von ebenso ungezählten wie unsäglichen Silvesteransprachen charakterisieren – wir hatten weder Zeit noch Lust, welche zu malen.

Ausgedienter Engel

Foto: [RAW] 53/365 Ausgedienter Engel (worn-out angel)

Da wir entgegen anderslautenden und nie verstummenden Gerüchten und Unterstellungen nicht vom Antichristen beziehungsweise der „Tabaklobby“ finanziert werden, war unser Jahr aus der Fußgängerperspektive nicht allzu schillernd, da wir unsere knappen Kapazitäten weitgehend im Verborgenen einsetzen mussten, wohingegen der Hausmeister spannende Geschichten am Tresen zum Besten geben könnte, aber leider nicht darf. Daher beschränken wir uns hier auf Dinge, die ohnehin weitgehend bekannt sind, und ergänzen einige Details.

Was unsere knappen Ressourcen besonders in Anspruch nahm und mangels Masse vor dem eigentlichen Ziel beendet werden musste: das geplante Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen. Wir erinnern uns, nicht an dieses, sondern das vorangegangene Jahr 2013. Ohne Not wurde ein halbwegs erträglicher Kompromiss in Sachen Raucherverbot in NRW geschleift und durch die Regierung Hannelore Kraft den Tabakliebhabern der totale Krieg erklärt: Mai 2013. Wir entschlossen uns, dagegen vorzugehen. Das Aktionsbündnis „NRW genießt!“ war das organisatorische Dach dafür, eine Vereinigung mehrerer Organisationen mit freiheitlichen Zielen, das sich bereits zuvor mit diversen Aktionen Meriten verdient hatte. Um nicht zu wiederholen, was anderswo detailliert nachzulesen ist: Es kam nicht genug Geld zusammen, um die hohen Hürden eines Volksbegehrens zu nehmen. Wir beendeten das Projekt in dem Wissen, dass das Gesetz gekippt wäre, hätte der nordrhein-westfälische Gesetzgeber jemals die Absicht gehabt, die Bürger an der „Demokratie“ teilnehmen zu lassen. Hunderte Stunden Arbeit waren also gemessen am ursprünglichen Ziel nun zwar für die Katz gewesen, aber als Organisationen und Beteiligte hatten wir: Lernerfolge. „Vergeblich, aber nicht vergebens“ kann man als Resümee hintenan setzen. Wir danken allen Mitstreitern mit der dem Anlass gemäßen Rührung für ihren Einsatz, ihre dafür verbrauchte Lebenszeit und die Kraft, angesichts des ohne Zielerreichung beendeten Projektes weiter zu machen. Das kommende Jahr wird noch viel interessanter als das verflossene, allein weil wir wieder gewachsen sind. Damit wir uns alle in unserem Sinne weiter entwickeln können, verlässt das Netzwerk Rauchen daher fürs erste das Aktionsbündnis und konzentriert sich die nächsten Monate auf eigene Projekte. Um nicht den Eindruck zu erwecken, wir würden in „erstarrten“ Strukturen haften bleiben, senden wir so das Signal: Wir mischen die Karten neu und sind jederzeit bereit, welche Anforderungen auch immer an uns gestellt werden. Thank you, fellows!
Um auch das erwähnt zu haben: Raucherdiskriminierung entwickelt sich für Entmieter als willkommenes Vehikel, Verträge zu umgehen. Auch hier helfen wir, ich verweise auf unsere Aktionen zu Gunsten von Friedhelm Adolfs, dem „zweitbekanntesten Raucher Deutschlands“. Sein Prozess wird am Aschermittwoch endgültig entschieden werden, dann wird diese Narretei hoffentlich ihr gutes Ende finden. Friedhelm ist der Medienstar in dieser Sache, aber ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit unterstützen wir erfolgreich vom Mob drangsalierte Mitmenschen, deren einziges ‚Vergehen‘ darin besteht, Tabak zu mögen.
Und zum Schluss noch ein kleines Training der Vorstellungskraft: denken sie sich, wenn sie zum Beispiel im Großraum Berlin wohnen, 10.000 Lokale weg, die es da bislang noch gibt. Und, macht das Spaß? Haben sie ein Bild vor sich, wie sie um die einhundert Kilometer fahren, wenn sie mal am Tresen ein Bier trinken wollen? Falls ja, empfehlen wir den nächsten Urlaub in Irland zu verbringen. Es lebe die Demokratie!
Allen Mitstreitern und Sympathisanten ein gesegnetes Jahr 2015! Alle anderen sind uns herzlich egal und es interessiert uns nicht, ob euer Jahr die Hölle oder der Himmel wird.

Was unsere knappen Ressourcen besonders in Anspruch nahm und mangels Masse vor dem eigentlichen Ziel beendet werden musste: das geplante Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen. Wir erinnern uns, nicht an dieses, sondern das vorangegangene Jahr 2013. Ohne Not wurde ein halbwegs erträglicher Kompromiss in Sachen Raucherverbot in NRW geschleift und durch die Regierung Hannelore Kraft den Tabakliebhabern der totale Krieg erklärt: Mai 2013. Wir entschlossen uns, dagegen vorzugehen. Das Aktionsbündnis „NRW genießt!“ war das organisatorische Dach dafür, eine Vereinigung mehrerer Organisationen mit freiheitlichen Zielen, das sich bereits zuvor mit diversen Aktionen Meriten verdient hatte. Um nicht zu wiederholen, was anderswo detailliert nachzulesen ist: Es kam nicht genug Geld zusammen, um die hohen Hürden eines Volksbegehrens zu nehmen. Wir beendeten das Projekt in dem Wissen, dass das Gesetz gekippt wäre, hätte der nordrhein-westfälische Gesetzgeber jemals die Absicht gehabt, die Bürger an der „Demokratie“ teilnehmen zu lassen. Hunderte Stunden Arbeit waren also gemessen am ursprünglichen Ziel nun zwar für die Katz gewesen, aber als Organisationen und Beteiligte hatten wir: Lernerfolge. „Vergeblich, aber nicht vergebens“ kann man als Resümee hintenan setzen. Wir danken allen Mitstreitern mit der dem Anlass gemäßen Rührung für ihren Einsatz, ihre dafür verbrauchte Lebenszeit und die Kraft, angesichts des ohne Zielerreichung beendeten Projektes weiter zu machen. Das kommende Jahr wird noch viel interessanter als das verflossene, allein weil wir wieder gewachsen sind. Damit wir uns alle in unserem Sinne weiter entwickeln können, verlässt das Netzwerk Rauchen daher fürs erste das Aktionsbündnis und konzentriert sich die nächsten Monate auf eigene Projekte. Um nicht den Eindruck zu erwecken, wir würden in „erstarrten“ Strukturen haften bleiben, senden wir so das Signal: Wir mischen die Karten neu und sind jederzeit bereit, welche Anforderungen auch immer an uns gestellt werden. Thank you, fellows!

Um auch das erwähnt zu haben: Raucherdiskriminierung entwickelt sich für Entmieter als willkommenes Vehikel, Verträge zu umgehen. Auch hier helfen wir, ich verweise auf unsere Aktionen zu Gunsten von Friedhelm Adolfs, dem „zweitbekanntesten Raucher Deutschlands“. Sein Prozess wird am Aschermittwoch endgültig entschieden werden, dann wird diese Narretei hoffentlich ihr gutes Ende finden. Friedhelm ist der Medienstar in dieser Sache, aber ganz unbemerkt von der Öffentlichkeit unterstützen wir erfolgreich vom Mob drangsalierte Mitmenschen, deren einziges ‚Vergehen‘ darin besteht, Tabak zu mögen. 

Und zum Schluss noch ein kleines Training der Vorstellungskraft: denken sie sich, wenn sie zum Beispiel im Großraum Berlin wohnen, 10.000 Lokale weg, die es da bislang noch gibt. Und, macht das Spaß? Haben sie ein Bild vor sich, wie sie um die einhundert Kilometer fahren, wenn sie mal am Tresen ein Bier trinken wollen? Falls ja, empfehlen wir den nächsten Urlaub in Irland zu verbringen. Es lebe die Demokratie! 

Allen Mitstreitern und Sympathisanten ein gesegnetes Jahr 2015! Alle anderen sind uns herzlich egal und es interessiert uns nicht, ob euer Jahr die Hölle oder der Himmel wird. 

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Der Tod ist, wenn er ein Übel ist, auch das Letzte

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Aktuell

Donnerstag, 13. November 2014 um 23:37 Uhr

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Netzwerk Rauchen e.V. hat am vergangenen Wochenende in Worms einen neuen Vorstand gewählt.

Stellvertreter des wiedergewählten Bundesvorsitzenden Michael Löb (Worms) ist nun der Luxemburger Aktivist Luc Hinterscheid, Vorsitzender des A.D.D.L.F.C. (Association pour la Défense des Droits et Libertés Fondamentales des Citoyens) Die Finanzen des Vereins betreut künftig Reinhold Weißmann aus Taunusstein, der seine Führungserfahrungen künftig dem Vereinsziel, der Verteidigung der Menschenrechte, zur Verfügung stellt. Das Team wird mit neuen Strategien die bedrohten Freiheitsrechte der Bürger verteidigen und wiederherstellen, erklärte Luc Hinterscheid: „Wir haben neue Strategien entwickelt, die bislang noch niemand angewendet hat, zumindest nicht in dieser Art und Weise. Sie werden verstehen, dass wir Einzelheiten nicht verraten wollen." Reinhold Weißmann betonte, dass er mit einem professionellen Finanzmanagement das Seine zum Gelingen beitragen wird. „Wir sind gut aufgestellt und haben einen langen Atem.", beendete der neue stellvertretende Bundesvorsitzende für Finanzen sein Statement nach der Wahl und wies darauf hin, dass schon so mancher überlegene Feind an seiner eigenen Überheblichkeit zugrunde gegangen ist. Der langjährige Bundesvorsitzende Michael Löb kommentierte die Wahl lediglich mit den Worten: "Wir sind soweit"

Dierk Schäfer: Der Tod ist...

Alle Eingeweihten wissen: die Bundesmitgliederversammlung (BMV) des Netzwerk Rauchen ist legendär. An diese 10jährige Tradition knüpfte auch dieses Treffen des "harten Kerns" der Widerstandskämpfer in Worms an. "Wir sind Menschen die es verstehen zu leben, und daher können wir auch mit Begeisterung arbeiten. Der ganze Mensch ist unser Anliegen, deswegen gibt es bei uns keine widernatürliche Trennung von Arbeit und Vergnügen". So erklärt Michael Löb die ausgelassene Stimmung trotz anderthalbtägiger konzentrierter Sitzungstätigkeit, wie sie auf der BMV üblich ist. Ein Höhepunkt des Treffens war der abendliche Vortrag der Liverpooler Aktivistin Brigitte Schulze unter dem Titel „"Raucherparadies Deutschland". Die polyglotte Kämpferin konnte in ihrem "Reisebericht" eines deutlich herausarbeiten: Nichts ist wie es scheint, auch nicht die weltweit herrschenden Rauchverbote. Vor Ort ist die Lage eine ganz andere, als sie uns die Mainstream-Medien weiss machen wollen, egal ob in Boston, Reykjavik oder Wien. Nichts anderes gilt für Bayern oder Nordrhein-Westfalen, wollen wir dem hinzufügen. Dass kurz vor der Versammlung die Ernennung der als Rauchergegnerin bekannten SPD-Politikerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zur rheinland-pfälzischen Landesgesundheitsministerin bekanntgegeben worden war, vermochte das Netzwerk Rauchen nicht zu erschrecken. Die BMV 2015 wird ebenfalls in Deutschlands ältester Stadt abgehalten werden, so die Planung.

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Erfolgreiche Spendenaktion für Mieter

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Aktuell

Dienstag, 28. Oktober 2014 um 19:03 Uhr

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Friedhelm Adolfs kann bleiben

Der längst bundesweit bekannte Düsseldorfer Mieter Friedhelm Adolfs, der unter dem Vorwand des Tabakrauchens aus seiner Wohnung fliegen soll, kann vorerst in seinen vier Wänden bleiben. Nicht nur wurde ihm Prozesskostenhilfe für sein Revisionsverfahren vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe gewährt, auch die sogenannte Sicherheitsleistung konnte erbracht werden, die verhindert, dass seine Wohnung vor der BGH-Entscheidung geräumt werden darf.

Friedhelm Adolfs

Friedhelm Adolfs (c)

Im letzten Jahr hatte Netzwerk Rauchen im Rahmen unserer Aktion „Ein Dach für Raucher“ bereits für die erste Sicherheitsleistung (Verfahren vor dem
Landgericht) gesammelt und 2.900 der benötigten 3.300 Euro beigesteuert.
Diesmal mussten 4.200 Euro erbracht werden, von denen 600 Euro vom Düsseldorfer Mieterverein stammen, ca. 1.400 Euro von diversen Spendern auf Konto von Friedhelms Rechtsanwalt, sowie 1.050 Euro von einem Benefizkonzert zu seinen Gunsten in Düsseldorf und 1.095 Euro von uns, dem Netzwerk Rauchen – was am 8. September 2014 ebenfalls auf das Rechtsanwaltskonto überwiesen wurde. In der Summe der beiden Sicherheitsleistungen hat ein „Dach für Raucher“ also den Löwenanteil beigetragen. Vielen Dank nochmals an unsere Spender!

Im Gegensatz zu den anderen Spenden fließen die über uns erfolgten im Erfolgsfall – wenn Friedhelm den Revisionsprozess für sich entscheiden kann –,
wieder an uns zurück und werden im Rahmen von „Ein Dach für Raucher“ genutzt. Denn Friedhelm ist leider kein Einzelfall. Die mediale Berichterstattung über seinen Fall ignoriert oftmals die besonderen Umstände des Einzelfalls (die überhaupt erst ein Landgerichtsurteil gegen ihn ermöglichten) und stachelt so Vermieter an, gegen missliebige Mieter vorzugehen, oder sogar intolerante Nachbarn, die sich nun im Recht fühlen, ihren Hass auf Raucher in der Nachbarnwohnung oder im Nachbarhaus auszuleben.

Spendenkonten:


Netzwerk Rauchen e.V.
Volksbank Mittelhessen eG
IBAN: DE 82513900000070025809
BIC: VBMHDE5FXXX
Kennwort: "Ein Dach für Raucher"

   

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