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Kleines Widerspenst Nr. 9 - 23.12.09

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Das Kleine Widerspenst
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Nr. 9 vom 23. Dezember 2009

Europa, Staat, Parteien traktieren uns, die Bürger (ihre Ernährer also!) laufend mit neuen Verboten und Vorschriften, hebeln systematisch unsere Freiheiten aus, Tag für Tag ein bisschen mehr.
Ist es aber tatsächlich unser Wunsch und Wille, uns zu folgsamen Untertanen umerziehen zu lassen? Haben wir die gewählt, damit sie immer mehr in unsere persönliche Lebensführung eingreifen?
Traurig aber wahr: Es ist wieder soweit. Wem seine Freiheit lieb ist, der muss heutzutage wieder aufmucken. Widerstand ist angesagt.
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WEIHNACHTSMANN AUF DIÄT

Wenn heutzutage ein australischer(!) Gesundheitsexperte(!) und Epidemiologe(!) in einer Studie(!) im British Medical Journal beklagt, dass der Weihnachtsmann als saufender, rauchender Fettwanst (der auch noch ohne Helm und ohne Gurt herumbrause) ein schlechtes Vorbild für die Kinder sei und ihm ein neues, gesundes, sportliches Image verpasst gehöre - ist das dann Satire?
Könnte man meinen. Aber hätten wir nicht noch vor 10 Jahren so manches für Satire gehalten, und heute ist es bittere Realität? Und haben wir nicht noch ungläubig geschmunzelt, als in Australien erste Gedanken über ein Glühbirnenverbot laut wurden? Dachten wir nicht damals noch - und das ist noch keine 10 Jahre her! - "die spinnen ja, die Australier ... also, so plemplem ist man bei uns dann doch wieder nicht"?
[Originalartikel (kostenpflichtig): http://www.bmj.com/cgi/content/extract/339/dec16_1/b5261]
[Näheres: http://www.rauchen-bayern.de/seitenews-441-.html]

Bald haben wir es geschafft und erneut so ein Jahr hinter uns gebracht, in dem Phobiker und Fanatiker fröhliche Urständ feierten. Mit jedem vergangenen solchen Jahr nähern wir uns wieder den Zeiten, in denen der Spuk der Gängelungsgeilheit vorbei sein wird. Dies schon im kommenden Jahr zu erhoffen, wäre freilich etwas zu optimistisch. Nichtsdestoweniger wünschen wir vom Netzwerk Rauchen Ihnen ein gutes Neues!
Aber vorher noch frohe Weihnachten.
Fürchtet euch nicht!
Und lasst es euch schmecken.
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STILLE HEILIG-NÄCHTE FÜR ANTIRAUCHER

Die Mitglieder der bayrisch-österreichischen Band HEILIG haben für Befürworter totaler Rauchverbote ein Konzert-Beiwohn-Verbot verhängt. Denn es sei "im Zuge des Gesundheitsschutzes unumgänglich, gerade diese Menschen vor schädlichen Einflüssen zu schützen; und die Risiken und Nebenwirkungen eines HEILIG-Konzerts sind wissenschaftlich noch nicht wirklich abgeklärt", so die Begründung auf http://www.heilig.biz/html/neues.aspx, und "wer Rauch in einem Lokal nicht verträgt, in dem er sich gar nicht befindet ..., der verträgt unter Garantie kein HEILIG-Konzert".
Vor den Auftrittsorten werde HEILIG also Fragebögen auslegen, in denen "neben eher lapidaren Fragen aus Gründen der statistischen Weiterverwertung (Familienstand, Alkohol- und Drogenkonsum, Aufenthalte in psychiatrischen Kliniken, Vorerkrankungen, religiöse und sexuelle Orientierung)" auch nach der Unterschrift zum Volksbegehren für das totale Rauchverbot gefragt werde.
Bekennenden Verbotsjüngern werde dann ein Bus zu einem Sauerstoffzelt im Grünen bereitgestellt, wo sie, bei stillem Mineralwasser, in sicherer Entfernung einer Übertragung des Konzerts auf kleine Lautsprecher beiwohnen können.
Im Frühjahr 2010 geht HEILIG auf Live-Tour, und die eindeutige Stellungnahme der Band zur erwünschten Zusammensetzung ihres Publikums lässt erlebnisreiche Konzerte erwarten.
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BRÜSSELER ERKLÄRUNG FÜR WISSENSCHAFTLICHE INTEGRITÄT

Die Internationale Koalition gegen Prohibition (TICAP) hat ihre Brüsseler Erklärung für Wissenschaftliche Integrität vorgestellt.
Die Erklärung ruft zur richtigen Anwendung wissenschaftlicher Methoden auf. Im Mittelpunkt stehen dabei epidemiologische und toxikologische Themen wie Alkohol, Übergewicht und Passivrauchen. "Es geht um die Rückkehr von Solidität, Zuverlässigkeit und Integrität in der Wissenschaft", erklärt John Gray, Vorsitzender der TICAP.

Das umfassende Dokument fordert exakte Standards für die Datenerhebung in epidemiologischen Studien, die verbindliche Benennung von Fehlerbreiten und das Festhalten an Risikogrenzwerten. Auf Studien, die diesen Kriterien nicht entsprechen, dürfen Expertenmeinungen und Regierungspolitik nicht aufbauen. Maßnahmen, die auf unqualifizierten Studien beruhen, sollen zurückgenommen werden. Zudem ruft die Brüsseler Erklärung offizielle Stellen und Medien auf, über die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien seriös und gründlich zu berichten, statt mit unvollständigen Informationen Panik zu schüren.

Die Brüsseler Erklärung wurde auf der ersten Weltkonferenz gegen Prohibition Anfang 2009 initiiert.
Zu den bisherigen Unterzeichnern gehören z.B. der Berner Immunologe Prof. Beda M. Stadler, der Technikphilosoph Prof. Günter Ropohl, der Musiker Joe Jackson und ehemals der Tabakkontrolle nahestehende Personen wie der Schauspieler David Goerlitz oder der französische Rauchentwöhnungsexperte Prof. Robert Molimard.
Nun werden weitere Wissenschaftler, Politiker, Autoren, Organisationen und andere Unterstützer gesucht. Die Erklärung kann auf der Website brusselsdeclaration.org online unterzeichnet werden.

"Ähnlich wie die Manhattaner Erklärung zum Klimawandel, die langsam in die Politik und die öffentliche Meinung vordringt", so John Gray von der TICAP, "wird auch die Brüsseler Erklärung an Bedeutung gewinnen, wenn es um wissenschaftliche Integrität im Bereich der Lifestyle-Verbote geht."

Brüsseler Erklärung: http://www.brusselsdeclaration.org/
TICAP: http://antiprohibition.org/
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Weitere Nachrichten demnächst!
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Präventionsprogramm gegen moralische Demenz:
Dieses Widerspenst geht auch an alle deutschen Abgeordneten im Bundestag, in den Landtagen und im Europaparlament. Denn es soll keiner eines Tages wieder sagen können: "Ich habe das nicht gewusst".
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Impressum:
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Michael Löb, Bundesvorsitzender
Friedrich-Ebert-Str. 46, D-67549 Worms
Tel.: 06241 / 210 27 20
Fax: 03212 / 10 22 236
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