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Kleines Widerspenst Nr. 18 - 30.12.11

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Das Kleine Widerspenst
________________________________________________

Nr. 18 vom 30. Dezember 2011

Europa, Staat, Parteien traktieren uns, die Bürger (ihre Ernährer also!)
laufend mit neuen Verboten und Vorschriften, hebeln systematisch unsere
Freiheiten aus, Tag für Tag ein bisschen mehr.
Ist es aber tatsächlich unser Wunsch und Wille, uns zu folgsamen
Untertanen umerziehen zu lassen? Haben wir die gewählt,
damit sie immer mehr in unsere persönliche Lebensführung eingreifen?
Traurig aber wahr: Es ist wieder soweit. Wem seine Freiheit lieb ist,
der muss heutzutage wieder aufmucken. Widerstand ist angesagt.
_________________________________________________________________

PETITION GEGEN DAS TOTALE RAUCHVERBOT IN NORDRHEIN-WESTFALEN
Die Landesregierung hat kurz vor Weihnachten einen Gesetzentwurf für ein
absolutes Rauchverbot in NRW beschlossen, das in Gaststätten,
Freizeiteinrichtungen und bei Brauchtumsveranstaltungen (Karneval,
Schützenfeste) gelten soll. Während der Landtag in den nächsten Monaten
berät, kann man sich u.a. durch eine Online-Petition wehren:
http://www.openpetition.de/petition/online/kein-neues-nichtraucherschutzgesetz-in-nordrhein-westfalen
Sie können diesen Aufruf im Internet unterzeichnen, den Link weitergeben
und der Clou ist:
Unter "Weitersagen" können Sie die Petition auch ausdrucken, auslegen
und anschließend einreichen. So können Sie in Gaststätten, Vereinsheimen
und in Ihrem Bekanntenkreis viele Unterschriften sammeln.
.................................................................

DIE DEUTSCHEN RAUCHEN WIEDER MEHR
Im dritten Quartal 2011 wurden 1,9 Prozent mehr Zigaretten versteuert
als im Vorjahresquartal. Der Absatz von Pfeifentabak erhöhte sich sogar
um satte 31,5 Prozent.
Zwischen Oktober 2010 und September 2011 wurden in Deutschland 2,4
Prozent mehr Zigaretten auf offiziellem Wege erworben.
Der US-Tabakkonzern Philip Morris machte insgesamt 31 Prozent mehr
Gewinn als im Vorjahreszeitraum.
Die Schikanen gegen die Raucher erreichen also alles Mögliche, die
Spaltung der Gesellschaft, die Ausgrenzung eines Teils der Bevölkerung
und das Ruinieren eines guten Teils der Gastronomie zum Beispiel. Aber
eines erzielen sie nicht: Die Ausrottung der Raucher.
Schade nur, dass es so schwer ist, Erfahrungen zu akzeptieren und aus
der Geschichte zu lernen. Prohibition hat noch nirgendwo wunschgemäß
funktioniert. Ungerechtigkeit und Diskriminierung erzeugen immer
Unzufriedenheit und Widerstand. Und Lügen werden letzten Endes eben doch
als solche entlarvt.
Quellen:
http://www.rauchernews.de/news/2011/10/31/trotz-preiserhoehung-deutsche-rauchen-wieder-mehr/
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/wirtschaft_nt/article13691527/In-Deutschland-wird-wieder-mehr-geraucht.html
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/steiler-umsatzanstieg-bei-philip-morris-/5349090.html
.................................................................

CHAMPIX: NUR EIN TOTER RAUCHER IST EIN GUTER RAUCHER?
Anlässlich einer neuen Studie hat selbst ein gehorsames Sprachrohr der
Tabakkontrolle wie der "Spiegel" unbequeme Erkenntnisse nicht
verschweigen wollen: Die Antiraucherpille Champix (Pfizer) hat schlimme
Wirkungen, darunter Depression und Selbsttötung. Unserer Bewegung ist
das lange bekannt, und wir kritisieren seit Jahren unablässig die Rolle
von Big Pharma als zentralem Finanzier der Tabakbekämpfung und die
Bewerbung ihrer Nikotinprodukte und Psychopharmaka über willfährige
Wissenschaftler, staatliche Rauchertelefone und industrienahe Politiker.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,795549,00.html
Einige Hintergründe (englisch):
http://www.facebook.com/topic.php?uid=11175946268&topic=11549
Interview mit Christine Côte von der Österreichischen Raucherbewegung zu
diesem Thema in der Radiosendung "Betrifft Berlin":
http://www.okitalk.com/archiv.php?castid=1011-1558
.................................................................

HABEN SIE MAL FEUER?
In England sind inzwischen Zigarettenautomaten verboten, aber in der
sanitaristischen Strandkolonie Kalifornien geht man noch einen beherzten
Schritt weiter. Die dortige Gemeinde Hermosa Beach untersagt die Ausgabe
von Streichhölzern in Restaurants.
Weil diese zum Rauchen verleiten, heißt es.
Bei bis zu 500 Dollar Strafandrohung.
Der Wahn wird immer witziger. Nur gut, dass die Erfindung des Feuers
schon ein paar Jährchen zurückliegt. Sie wäre heute gegen den
allgegenwärtigen "Gesundheitsschutz" gar nicht mehr durchsetzbar.
http://www.signonsandiego.com/news/2011/oct/27/calif-beach-town-tightens-smoking-restrictions
.................................................................

MIT DER LINKSPARTEI FÜR UND GEGEN RAUCHVERBOTE
Im Saarland hat sich die Linkspartei klar gegen das von der
Jamaika-Koalition ausgesprochene totale Rauchverbot in der Gastronomie
positioniert und - in Person ihres Landesvorsitzenden - zurecht den
"regelrechten Anti-Raucher-Wahn" kritisiert. Ein Ortsverband hat sogar
mit dem Flugblatt "Na merci, ihr 'Grünen'" Stellung bezogen.
Was aber tun die linken Parteigenossen in Nordrhein-Westfalen? Die
dortige Landtagsfraktion hat sich positiv zu den Plänen der grünen
Prohibitionisten geäußert. Offenbar hat man ein Orientierungsproblem.
Partei der kleinen Leute - und damit der Kneipenbesucher - oder blasse
Kopie der Grünen? Da sollte die Entscheidung doch nicht schwer fallen.
http://www.rauchernews.de/news/2011/10/12/linke-gegen-totales-rauchverbot/
.................................................................

BASEL: DIE PROHIBITION FAST EINGEHOLT
Bei einer Volksabstimmung im Schweizer Kanton Basel-Stadt scheiterte die
beantragte Lockerung des Rauchverbots für die Gastronomie hauchdünn, mit
49,8 % der Stimmen. Die Antiraucherkampagne mit ihren üblichen
Manipulationen konnte lediglich einen Vorsprung von 200 Bürgern (und
auch dies nur dank zweier Landgemeinden außerhalb der Stadt) erzielen.
2008, bei der Einführung des Verbots, lag die Gegenseite noch etwas
weiter vorne, konnte 53 % verbuchen. Das Verbot gestattet Gaststätten,
als Raucherclubs nur für Mitglieder zu fungieren, über 100.000 Menschen
sind diesen bereits beigetreten. In Basel weht offenbar ein liberalerer
Geist als in Bayern, und die Antiraucher können nicht jubeln über ein
Ergebnis, das ihnen zeigt: Wir sind ihnen auf den Fersen.
http://www.rauchernews.de/news/2011/11/27/hauchduenne-mehrheit-fuer-fanatismus-und-intoleranz/
.................................................................

DEBATTE UND ARTIKEL ZUR LIFESTYLE-REGULIERUNG
Die Zeitschrift NovoArgumente hat am 19. November auf ihrem
Fortschrittsempfang eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Regulierung
persönlicher Verhaltensweisen im Aufwind - Was steckt dahinter?"
abgehalten. Näheres zu dieser Veranstaltung, inklusive Links zu
Audiomitschnitten, finden Sie in unserem Forum.
http://forum.netzwerk-rauchen.de/cgi-bin/YaBB.pl?num=1322752141/0#0
In der Online-Ausgabe der Zeitschrift erschien im vergangenen Monat
außerdem ein einschlägiger Themenschwerpunkt, zu der Mitglieder des
Netzwerk Rauchen als Autoren bzw. Übersetzer einiger der folgenden
Artikel beigetragen haben.
Ulrike Gonder: Fettsteuer: Von wegen gesund!
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000969
Walter Wippersberg: Rauchverbote: Geschichtlicher Exkurs
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000970
Nathalie Rothschild: New York: Michael Bloombergs Kreuzzug gegen Limonade
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000972
Christoph Lövenich: "Feuersichere Zigaretten": Burn, Baby! Burn!
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000973
Günter Ropohl: Raucher raus! Die neue Ausgrenzung
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000974
.................................................................

Weitere Nachrichten auch 2012!

WIR WÜNSCHEN IHNEN EIN GUTES NEUES JAHR!
Mögen Vernunft und Verstand dorthin, wo sie abhandenkamen, wieder
zurückkehren und da, wo sie noch vorzufinden sind, erhalten bleiben.
_________________________________________________________________

Präventionsprogramm gegen moralische Demenz:
Dieses Widerspenst geht auch an alle deutschen Abgeordneten im
Bundestag, in den Landtagen und im Europaparlament. Denn es soll keiner
eines Tages wieder sagen können: "Ich habe das nicht gewusst".
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Das Widerspenst im Archiv:
http://www.netzwerk-rauchen.de/kleines-widerspenst.html
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Impressum:
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