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Unwort des Jahres 2006: ''Rauchfrei''

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Netzwerk Rauchen kritisiert ideologischen Kampfbegriff

Netzwerk Rauchen - Forces Germany, eine unabhängige Vereinigung gegen die Diskriminierung von Raucher/-innen, hat das Unwort des vergangenen Jahres gekürt: "Rauchfrei" ist Begriff, der 2006 am stärksten negativ auffiel.

Zur Begründung erklärt das Netzwerk, das Wort sei ein ideologischer Kampfbegriff gegen das Rauchen, der in der letzten Zeit neutralere Begriffe wie "Rauchverbot", "Nichtraucherbereich" und ähnliche zunehmend ersetzt hat.

Der Siegeszug der Vokabel "Rauchfrei" habe in den USA begonnen, als dort Mitte der Achtziger Jahre der christlich-fundamentalistische Gesundheitsminister der Reagan-Regierung das Ziel der "smokefree society", der rauchfreien Gesellschaft, vorgab. Über die amerikanische Dominanz in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde der Kreuzzug gegen den Tabakkonsum weltweit zunehmend gesellschaftsfähig.

Vor einigen Jahren bezeichnete Rauchfreiheit noch hauptsächlich das Nichtraucherdasein einer Person, mittlerweile gehe es systematisch um die Zurückdrängung von Raucherbereichen aus dem öffentlichen Leben. Rauchfrei sei eine Weltanschauung geworden, die das Rauchen mit allen Mitteln bekämpfe. "Man will Tabakgenuss überall stigmatisieren und ausgrenzen", so der Bundesvorsitzende des Netzwerks, Christoph Lövenich, "und täuscht vor, dass Verbote und Diskriminierung den Menschen frei machen".

Die WHO wolle unter dem Slogan "Für eine tabakfreie Welt" sogar langfristig eine Raucherquote von Null. Rauchfrei als Schlachtruf gelte nie nur der Tätigkeit Rauchen, sondern wende sich immer auch gegen die rauchenden Menschen, deren Handlungsspielraum durch immer extremere Rauchverbote eingeschränkt wird.

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