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In eigener Sache: Unser ‚Werbepartner‘ Wilfried Schmickler

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In eigener Sache: Unser ‚Werbepartner‘ Wilfried Schmickler

oder: Wer hat Angst vor klaren Standpunkten?

Der bekannte Kabarettist Wilfried Schmickler hat heute in seiner WDR2-Radio-Kolumne die Causa Friedhelm Adolfs persifliert

Murry N. Rothbard
Er ist da ganz unserer Meinung: Der Fall ist lächerlich, Menschen mit halbwegs entwickelter Sozialkompetenz hätten das Problem auch ohne die Beteiligung Dritter oder gar von Anwälten und Gerichten gelöst. Einfach regelmäßig Aschenbecher leeren oder die Wohnungstür abdichten, ab und an das Fenster öffnen – sollte man meinen, geht aber an der Realität des Falles vorbei, mit dem sich Schmickler wohl nicht näher beschäftigt hat. Die Sache ist vielschichtiger, als es in der Regel in den Medien dargestellt wird, vor allem ökonomische Interessen der Eigentümerin spielen eine Rolle, so darf man vermuten.
Macht aber nix, Wilfried Schmickler sprang den Rauchern schon des Öfteren bei, zum Beispiel mit seinen Beiträgen zum Thema Gesundheitswahn, auch bei seinem Auftritt 2008 beim Großhandelsverbund DTV Tabak im ‚Vorprogramm' des „tip-Sonderpreises Engagement für Toleranz und gegen Diskriminierung", den Netzwerk Rauchen damals erhalten hat.
Nun arbeitet er bedauerlicherweise für einen zwangsfinanzierten Staatssender. Wie weit dies seine Kreativität in bestimmte Richtungen lenkt, können wir nur vermuten.
Das bringt uns zum zweiten Aspekt seiner heutigen Kolumne, in der er uns, das Netzwerk Rauchen e.V., zu Recht als radikal darstellt. Wir sind in der Tat „radikal". Wir vertreten nämlich eine klare und unverwässerte Position in Sachen Freiheit der Person und Freiheit der Lebensgestaltung in jeder nur erdenklichen Hinsicht. Das passt ganz schlecht in die politische Landschaft, das macht nämlich sonst (fast) niemand. Ich zitiere Murray Rothbard, um zu verdeutlichen, was es bedeutet, ein klares Ziel zu verfolgen und zu unterscheiden, ob ein Schritt dorthin opportunistischer Verrat wäre. Dazu stellt er zwei Kriterien auf, denen wir folgen wollen:
"1) dass, was auch immer die Übergangsforderung sei, das übergeordnete Ziel der Freiheit als Ziel bewahrt wird und
2) dass keine Schritte oder Maßnahmen jemals explizit oder implizit dem übergeordneten Ziel widersprechen.*
Unsere klare Forderung: Es darf keine Einschränkung der persönlichen Freiheit geben. Jede Einschränkung der Freiheit ist eine Form der Gewalt. Allein die einzelne Person kann über ihr Selbsteigentum bestimmen. Allein der Eigentümer einer Sache, so etwa einer Gastwirtschaft, einer Wohnung, kann darüber befinden wie mit ihr zu verfahren ist, wer sich darin aufhält, was er dort tun darf. Eine durch Vertrag überlassene Sache steht dem Eigentum gleich, der Mieter hat ein Besitzrecht. Friedhelm Adolfs zu unterstützen war folglich ein richtiger, wenn auch kleiner Schritt zum (weit entfernten) Ziel. Wir haben zu keinem Zeitpunkt dieses Ziel außer Acht gelassen oder es kleiner gemacht und somit aufgegeben, um diesen Zwischenschritt zu gehen: Wir sind uns treu geblieben, wir haben es richtig gemacht.
Wir also treten radikal ein für die Freiheit. Das macht Angst. Das erzeugt Widerstand. Nicht nur gegen uns, sondern gegen die Freiheit als solche. Am Ende dieses Weges wird niemand mehr mit Gewalt anderen seinen Willen aufzwingen. Bis dahin fördern wir jeden sinnvollen Schritt in diese Richtung. Und wir bleiben radikal. Darauf sind wir stolz, deshalb existieren wir. Weichgespülte Anpasser, die niemals etwas wirklich wollten und die niemals die Chance haben, etwas anderes zu erreichen als ein Schulterklopfen nach dem Motto „Ihr habt es ja versucht, aber die anderen wollten es anders", die gibt es genug. Die wollen gefallen, versuchen, durch Aufgabe ihrer Prinzipien „irgendwas" noch zu retten, dabei verlieren sie in diesem Moment alles. Sie sind überflüssig, sie können aufhören, denn: So denken Sklaven, so denken Untertanen, so denken Menschen voller Angst. So denken wir nicht, so handeln wir nicht. Sonst wären wir überflüssig.
Ach so: Einzelheiten zum "War on Tobacco" und zur Causa Adolfs sind auf unserer Website zu finden: www.netzwerk-rauchen.de

P.S. Wir danken Herrn Schmickler, dass er unsere Position so klar herausgearbeitet hat!

*Murry N. Rothbard, Für eine neue Freiheit - Kritik der politischen Gewalt, Bd. 1: Staat und Krieg, 2012, Hrsg. Stefan Blankertz, edition g, S. 159

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