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Tabakbekämpfung im Pharma-Sumpf

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Netzwerk Rauchen: Vorwürfe gegen WHO-Zentrum beim DKFZ berechtigt

In der aktuellen Diskussion um die Verstrickung des „WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle“ mit den Interessen von Pharmakonzernen sieht sich Netzwerk Rauchen bestätigt. Ein kürzlich in der Süddeutschen Zeitung erschienener Beitrag über die beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg angesiedelte Einrichtung entspricht der Kritik, die Netzwerk Rauchen als größte Vereinigung für freien Tabakgenuss im deutschsprachigen Raum seit vielen Jahren übt.

Während die Süddeutsche ausführt, dass die Bekämpfung des Dampfens (der sog. E-Zigaretten) insbesondere den wirtschaftlichen Interessen der Hersteller von Nikotinpflaster und Rauchentwöhnungspillen dient und das von Martina Pötschke-Langer geführte „Kollaborationszentrum“ mit diesen letztlich verbandelt ist, betrifft dies das Tabakrauchen in noch stärkerem Maße.

Seit einem Vierteljahrhundert spielt die Unterstützung durch einschlägige Pharmakonzerne eine entscheidende Rolle in der internationalen Tabakbekämpfung. Firmen wie Johnson & Johnson, Pfizer, GlaxoSmithKline und Novartis finanzieren direkt und indirekt Lobbyorganisationen gegen das Rauchen, allerhand Studien mit einseitiger Zielrichtung und die WHO als globale Steuerungszentrale für alle Maßnahmen, die zu einer „tabakfreien Welt“ führen sollen. „Das jetzige Ausmaß an gesetzlichen Rauchverboten, Steuererhöhungen und Ekelbildern auf Packungen wäre ohne diese Einflussnahme nicht möglich gewesen“, so Michael Löb, Bundesvorsitzender des Netzwerk Rauchen. Dies gilt nach Ansicht der Vereinigung auch für den gängigen Glauben an die vermeintlichen Gefahren des Passivrauchens, den dieses Geflecht durch umfassende Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit etabliert hat.

Netzwerk Rauchen fordert Medien wie die Süddeutsche Zeitung auf, nicht nur im Kontext des Dampfens auf Manipulation und Pharmainteressen hinzuweisen. „Beim Tabak verbreitet Martina Pötschke-Langer seit Ewigkeiten Halb- und Unwahrheiten, die nur dem Ziel dienen, das Rauchen zu verunglimpfen und massive Raucherdiskriminierung durchzusetzen“, sagt Christoph Lövenich von der Organisation, die weder von Pharma- noch von Tabakunternehmen Spenden annimmt. „Die Massenmedien sollten endlich aufhören, diese Verlautbarungen ungeprüft zu übernehmen“.

Netzwerk Rauchen hält die Ansiedlung des Anti-Tabak-Zentrums beim DKFZ für grundsätzlich verfehlt. Eine Lobby-Einrichtung habe in einer staatlichen finanzierten Wissenschaftseinrichtung nichts zu suchen.


Diese Pressemitteilung als PDF zum Download:  icon PM_021_2016_NWR_MLP (63.47 kB)


Kontakt:

Netzwerk Rauchen e.V.

Bundesvorsitzender Dipl.-Jur. Michael Löb

Friedrich-Ebert-Str. 46

D - 67549 Worms

Tel.: +49(0)6241 / 210 27 20

Fax: +49(0)3212 / 10 22 236

Mobil: +49(0)1577 / 42 87 807

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Presseservice Netzwerk Rauchen e.V.:

www.netzwerk-rauchen.de/presseservice.html

 

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