Man wirft es der Tabakindustrie vor und tut es dann selbst: Lügen

Freitag, 19. Oktober 2007 um 00:00 Uhr

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"Neueste Forschungsarbeiten zeigen, dass bei Nichtraucherinnen und Nichtrauchern eine halbstündige Exposition im Passivrauch ausreicht, um das Herz vorübergehend zu schwächen."

"Eine halbe Stunde Passivrauchexposition erhöht das Risiko für einen akuten Herzinfarkt dramatisch"

"Kurzzeitige Passivrauchexposition wirkt sich messbar auf das Herz von Nichtrauchern aus - 30 Minuten reichen aus, um den Blutfluss zum Herzenmuskel zu beeinträchtigen"

So und ähnlich kann man es immer wieder, selbst von öffentlichen Gesundheitsorganisationen, hören.

Eine Studie räumt mit diesem Mythos auf und entlarvt die zweckgerichteten Lügen der Anti-Raucherorganisationen:

Verbreitet die Tabakkontrollbewegung absichtlich Falschinformationen über akute kardiovaskuläre Auswirkungen von Passivrauch? Eine Analyse der wissenschaftlichen Evidenz und Bemerkungen zu den Konsequenzen für die Tabakkontrolle und die öffentliche Gesundheitspflege.

Michael Siegel
Boston University School of Public Health

Abstrakt in Epidemiologic Perspectives & Innovations 2007, 4:12 (englisch)
Die volle Studie ist ebenfalls auf dieser Seite abrufbar.

Im Anhang der Studie findet sich eine Liste von Tabakkontrollorganisation, die versuchen, mit bewusster Falschinformation Angst und Schrecken zu verbreiten, um ihre (meist finanziellen) Ziele zu erreichen.