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Stern stürmt gegen Raucher

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Nachdem im letzten Jahr der Spiegel das „Ende der Toleranz“ verkündete und einseitig-propagandistisch gegen den Tabakgenuss manipulierte, ist nun ein weiteres Hamburger Medium auf den Zug aufgesprungen: die Boulevard-Illustrierte Stern.
Titelthema ihrer aktuellen Ausgabe: „Raucher – Die Verlierer der Nation“.
Kernthese des Artikels, der online in verkürzter Form erscheint:

„Rauchen und beruflicher Erfolg schließen einander bereits jetzt weitgehend aus. Die Zigarette wird noch mehr als ohnehin schon zur Droge der Modernisierungsverlierer, ein Phänomen der Unterschicht.“

Dieser arrogante und unzutreffende Allgemeinplatz wird auf zehn Seiten ausgewalzt, garniert mit der gängigen Passivrauchlüge und ohne kritische Stimmen ernsthaft zu Wort kommen zu lassen. Insgesamt ein journalistischer Tiefpunkt, der Henri Nannen im Grabe rotieren lassen muss.
Ob zu den beruflich erfolglosen Modernisierungsverlierern auch der stellvertretende Stern-

Chefredakteur und bekannte Polit-Kommentator Hans-Ulrich Jörges, seines Zeichens selbstbewusster Raucher, gehört? Wenn der Stern so weitermacht, dann ja, denn die Tätigkeit bei einem primitiven Hetzblatt dürfte dem Ansehen der Beteiligten nicht förderlich sein.
Die beste Antwort auf sein Raucher-sind-alle-dumm-und-müssen-daher-unterdrückt-werden-Pamphlet hat das Magazin übrigens eine Woche vorher selbst gegeben, nämlich in Form eines entlarvenden Cartoons aus der Feder des österreichischen Meisters Gerhard Haderer.
Viele Leser/-innen der Boulevardzeitschrift haben in Online-Kommentaren keine Hehl aus ihrer Erschütterung über das unterirdische Machwerk gemacht, es auch mit Nazi-Kampagnen verglichen.
Im unserem Raucherforum wird deutlich: Der Stern darf künftig auf einige Käufer/-innen verzichten, und nicht nur die Redaktion, sondern auch die Werbepartner haben mit geharnischten Reaktionen und Protesten gegen diese dumpfe Propaganda zu rechnen.

Ein Abgrund von Heuchelei tut sich im Editorial auf:
Chefredakteur Petzold stellt zunächst den unsäglichen Artikel unter Verweis auf 3300 Passivrauchtote (hierzu kritisch zu recherchieren, stellt offenbar eine Überforderung dar), der vor direkter und indirekter Werbung für die Pharma- bzw. Rauchentwöhungsindustrie strotzt. Dann preist er im nächsten Absatz das Buch eines Kollegen an, das die Methoden der Pharmaindustrie aufdecken soll.

Der Autor des Textes, Markus Götting, wurde übrigens letztes Jahr mit einem Journalistenpreis aus der Pharmabranche ausgezeichnet.
Die Unausgewogenheit des Textes ergibt sich u.a. daraus, dass der deutschen Anti-Rauch-Päpstin Martina Pötschke-Langer, ihren Lügen und ihrem Hass mal wieder unhinterfragt eine Plattform geboten wird. An der Erstellung des Artikels will auch Siggi Ermer, der Vorsitzende der militanten Anti-Raucher-Gruppe „Pro Rauchfrei“ – die mit der „Anklagebank“ gegen missliebige Personen – beteiligt gewesen sein, in Form eines persönlichen Gespräches mit Stern-Mann Götting vergangene Woche in Nürnberg.
Nürnberg weckt innerhalb des Netzwerk Rauchen übrigens Assoziationen an die publizistische Diskriminierung und Stigmatisierung anderer Bevölkerungsgruppen, in einem ähnlichen Stil, wie es der Stern diese Woche verbrochen hat.

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