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Berufsgenossenschaft gegen Passivrauchlüge

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Dem Netzwerk Rauchen glauben manche nicht, obwohl es die Wahrheit spricht. Da hilft es, dass ein anerkannter Experte die Passivrauchlüge entzaubert: Prof. Dr. Romano Grieshaber, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten und Professor für die Prävention an der Uni Jena.

Die Koryphäe, verantwortlich für die Gesundheitsvorsorge in einer der größten Berufsgenossenschaften in Deutschland mit drei Millionen Versicherten in rund 400.000 Unternehmen, erklärte im Zusammenhang mit dem Symposium „Tabakrauch am Arbeitsplatz“ (24. Oktober in Mannheim):

Tabakrauch birgt gesundheitliche Risiken. Aber der große Teil der Grundlagen politischer Entscheidungen für ein Rauchverbot in Gaststätten kann hinterfragt werden!“

Grieshaber wies darauf hin, dass die berüchtigten 3.301 angeblichen Passivrauchtoten nicht seriös ermittelt werden können, dass vielfach mit fragwürdigen Methoden gearbeitet wird. Auf dem Symposium selbst richtete er diese Kritik an einen der Erfinder dieser ‚Toten’, Prof. Ulrich Keil, der daraufhin den Saal verließ, weil er der Fachdiskussion offenbar nicht gewachsen war.

Außerdem stellte Grieshaber fest, dass weder die Behauptung, Tabakrauch sei gefährlicher als Dieselruß, noch der von Anti-Rauchern unterstellte Kausalzusammenhang zwischen Rauchverboten und rückläufiger Herzinfarktrate haltbar sind.

Dass viele Kerzen in einer Gaststätte mehr Feinstaub verursachen als viele Zigaretten, hatte er früher schon nachgewiesen.

Prof. Grieshaber wunderte sich auch, dass all dies in der Debatte noch keinem aufgefallen sei. Stimmt nicht! Das Netzwerk Rauchen weist seit jeher auf die ganzen Manipulationen und Lügen hin, aber der mediale Mainstream stellt sich taub. Die Pressemitteilung der Berufsgenossenschaft ist lesenswert und aufschlussreich.

Pressemitteilung im Wortlaut:

„Tabakrauch birgt gesundheitliche Risiken. Aber der große Teil der Grundlagen politischer Entscheidungen für ein Rauchverbot in Gaststätten kann hinterfragt werden!“ Diese Auffassung vertrat Romano Grieshaber, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) und Professor für angewandte Prävention an der Universität Jena anlässlich des Symposiums „Tabakrauch am Arbeitsplatz“ am 24. Oktober in Mannheim. Viele der angewandten statistischen Methoden, und damit die ermittelten Daten, seien zumindest diskussionswürdig.


Keine Hinweise auf erhöhtes Risiko in der Gastronomie

Vor nationalen und internationalen Fachleuten bezog sich Grieshaber dabei sowohl auf die Zahl von 3.300 jährlichen Toten durch Passivrauch (ETS) in Deutschland wie auch auf Aussagen, nach denen von Passivrauch größere Gesundheitsgefahren ausgingen als von Dieselruß. Grieshaber führte aus, genaueres Hinsehen zeige, dass bei den so oft zitierten 3.300 Toten zwei Drittel der untersuchten Fälle älter als 85 Jahre waren. Da sei es recht schwierig, allein Passivrauch als Todesursache anzunehmen. Auch stürben nach den bisher vorgebrachten Argumenten viermal mehr Frauen über 85 an Passivrauch als Männer, obwohl die berufliche Exposition 10 oder 20 Jahre zurückliege und die ETS-Exposition in diesem Alter unabhängig vom Geschlecht sei. In Deutschland gebe es im Vergleich zu anderen Beschäftigten keine Hinweise auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko im Gaststättenbereich: nicht bei Lungenkarzinomen, nicht bei ischämischen Herzkrankheiten und auch nicht bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen. In Irland seien die Todesfälle durch Herzerkrankungen bereits vor dem Rauchverbot rückläufig gewesen. Messungen, nachdem Dieselruß weniger gefährlich sein solle als der Rauch von Zigaretten hätten sich als unhaltbar erwiesen, weil mit falschen Messgeräten gearbeitet wurde.
Kuriose Aspekte und offene Fragen, die offenbar niemand bisher bemerkt oder diskutiert habe.

Ähnliche Todeszahlen bei Depressionen und Passivrauch

„Bei Erforschung der Kausalitätsfragen müssen wir uns der vielfältigen variablen Rahmenbedingungen annehmen“, so Grieshaber. Co-Faktoren, die als Vermittler oder als solche mit gleicher Wirkung in eine Erkrankung eingriffen, müssten beachtet werden und für die Analyse bekannt sein. So finde man bei Depressionen ähnliche Sterberaten wie als Folge aktiven Zigarettenkonsums.

Grieshaber wies im Hinblick auf die Beschäftigten in der Gastronomie auf die besonderen sozioökologischen Rahmenbedingungen hin, wie sie allgemein in der erwerbstätigen Bevölkerung nicht zu finden seien. Deutliche Unterschiede zu den Gruppen der Normalbevölkerung seien beispielsweise die Altersverteilung, die Vielfalt der vertretenen Nationalitäten, gastronomiespezifische Berufsbildungs- und Tätigkeitsvorgeschichten, Schulbildung und die Besonderheiten wie Samstags-, Sonntags- Nacht- und Schichtarbeit. Wie aus einer im Rahmen des Symposiums vorgestellten Untersuchung des Umweltbundesamtes hervorgehe, seien diese sozioökologisch herausgearbeiteten Gruppen sehr starke Raucher und damit auch mit den bisher schwerpunktmäßig angebotenen Anti-Raucherprogramm nicht anzugehen. Vielmehr werde in Kinder- und Jugendarztkreisen diskutiert, dass ein Verbot das Rauchen aus dem beruflichen Umfeld auch in das private verlagere, mit dem Ergebnis einer Höherbelastung der Kinder durch Passivrauch.

Praktikable Präventionsmaßnahmen im Blick

Für reale Präventionszwecke sei eine Behauptung wie „Raumlufttechnik bringt nichts“ kontraproduktiv. Sie bezöge sich auf eine „Risikoeliminierung“ habe Null-Moleküle an Schadstoffen zum Ziel und ließe sich ganz klar widerlegen. Bei der BGN orientiere man sich, im Interesse und zum Schutz der Versicherten, am Machbaren, an praktikablen Lösungen. Mit Erfolg, wie die Maßnahmen der Risikoverringerung z.B. im Bereich obstruktiver Atemwegserkrankungen zeige.
Angesichts der Probleme zur Kausalität, kooperiere man in epidemiologischen und methodischen Fragestellungen mit dem Otto-Selz-Institut an der Uni Mannheim um diese komplexen Fragestellungen in hoher Variabilität exponentieller und dispositioneller Faktoren schon zu Beginn in eine geeignetes Studienformat zu fassen. So ließe sich unter Längsschnittbedingungen die kumulative Dosis wenigstens qualitativ erfassen. Hieraus werde sich dann ein risikoskaliertes gewerbespezifische Betriebsprofil– und Gefährdungskataster für Passivrauch auch für Belastungen aus der Vergangenheit festmachen ließen.

Nachtrag: Einige der Links funktionieren nicht mehr, da die Website inzwischen umgestaltet und "bereinigt" wurde. Januar 2010.

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