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Dieselfahrer sind die neuen Raucher

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Dienstag, 12. Februar 2019 um 21:29 Uhr

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Lungenärzte inkonsequent

Nicht nur das Tabakrauchen ist eine zivilisatorische Errungenschaft, sondern auch der Autoverkehr. Da nimmt es nicht Wunder, dass ihre Feinde teils dieselben sind: Antimoderne Volkserzieher wie die Grünen. Hysterisches Motto: „Wir werden alle vergiftet“. Nach sogenannten Umweltzonen rücken nun, wen wundert’s, Dieselfahrverbote in die Städte. Selbstverständlich mit EU-Regulierung begründet, das kennen wir von der Lifestyle-Bevormundung zu Genüge. Mal wieder über die Brüsseler Bande gespielt.


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Nachdem sich der politische Mainstream lange geweigert hat, über den Sinn und Unsinn des EU-Stickoxid-Grenzwert überhaupt zu diskutieren, bläst ihm nun der Wind ins Gesicht: Eine Stellungnahme unter Federführung des Lungenfacharztes und Ex-Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, Dieter Köhler, erklärt die ganze Panikmache – sowohl bei Stickoxiden als auch bei Feinstaub – für unseriös. Und findet über 100 Lungenärzte, die sie unterzeichnen. Da traut sich dann sogar ein Bundesverkehrsminister von der CSU aus der Deckung.

Ketzerei!, rufen natürlich sofort die Gläubigen und Funktionäre von Sanitarismus und Ökologismus. Wo kämen wir da hin, wenn die Einheitsmeinung durch sachliche Argumente in Frage gestellt werden kann und der schöne Plan von der verbrennungsmotorenfreien Welt durchkreuzt würde? Und so werden Lungenärzte, bei der Bekämpfung des Tabaks noch als halbgöttliche Galionsfiguren zitiert, auch mal in ihrer Expertise in Frage gestellt. Freilich nur selektiv, wo es gerade passt. Gesundheitswahn und Therapiegesellschaft benötigen ja als moralische Autoritäten die Weißkittel, die damit auch die Lücke der im Westen etwas aus der Mode gekommenen Schwarzkittel füllen.

Dem Köhler-Papier steht in diesem Zusammenhang gut zu Gesicht, dass seine vier Erstunterzeichner nur zur Hälfte Medizin-, und zur anderen Hälfte Technologieprofessoren sind. Problematischer ist dann schon die übliche Leier von Todesfällen durch „Zigarettenrauch bedingten Lungenkrebs und COPD“. Immerhin dienen die Raucher als Falsifikation für die behaupteten Gefahren durch Feinstaub und Stickoxide, da sie eben nicht nach ein paar Monaten des Genusses tot umfallen.

Schaut man sich den Appell näher an, finden sich Argumente, die zumindest auf die Thematik Passivrauch übertragbar sind, wie etwa die Frage einwirkender Störfaktor-Variablen und Betrachtungen über Dosis und Schwellenwert. „Die hier vorgestellten Kritikpunkte mögen überraschend sein, angesichts der großen Informationsflut über die Gefährlichkeit von Feinstaub und NOx, in den Publikationsorganen, den Medien und in staatlichen Verlautbarungen“, heißt es im Papier; das gleiche könnte Netzwerk Rauchen über seine umfangreichen Analysen zum (Passiv)Tabakrauch sagen. Und in beiden Fällen haben die Kritiker Recht – nicht die schiere Masse an herrschender Propaganda.

Das behauptete Mortalitätsrisiko durch Feinstaubpartikel spielt sich sogar nach Köhlers eigener Darstellung in einer ähnlichen Größenordnung ab wie das beim Umgebungsrauch. Dazu werden wir diese Pneumologen aber wohl nicht hören. Sie wollen keineswegs gegen die Raucher gegen falsche Brunnenvergifter-Hetze verteidigen (dazu ist ihnen ihr Ansehen und teils auch die Nähe zu Pharmakonzernen zu wichtig), wohl aber ihre eigenen schweren Diesel-Karossen.

Die Süddeutsche Zeitung, auch ein Anti-Tabak-Flaggschiff (das sich sowieso in SBZ – Süddeutsche Bevormundungs-Zeitung umbenennen sollte) beklagte sich jüngst darüber, dass in München zu wenig an Schadstoffen gemessen wurden, um unverändert den „Kampf gegen diese Blechlawine trefflich auch mit den Stickstoffdioxid-Werten führen“ zu können. Das wiederum durfte der Kabarettist Dieter Nuhr sogar in der ARD als Beispiel für schlechten Missionars„journalismus“ anprangern (in einer insgesamt sehr sehenswerten Sendung, die auch mit anderen gutmenschlichen Irrwegen aufräumt).

Wie der Kampf gegen Diesel- (und Benzin-)Autos mit allerlei fragwürdigen und vorgeschobenen Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsbehauptungen geführt wird, gilt dies analog für Krieg gegen den Tabak. Primär Gesundheit, aber auch irrige Unterstellungen bei volkswirtschaftlichen Kosten. Die Methoden ähneln sich ebenfalls: Diffamierung des Tuns als schädlich, Rauchverbote bzw. Fahrverbote, Tempolimits bzw. Wertebegrenzungen in Tabakwaren, Strafsteuern (Gruß an die Gelbwesten) usw. Bis der letzte Raucher und der letzte Verbrennungsmotor ausgerottet sind. Noch ist man aber beim Auto noch nicht soweit. Und vielleicht geht einigen, die der Tabakbekämpfung bisher gleichgültig gegenübergestanden haben, nun ein (Scheinwerfer-)Lichtlein auf.

Christoph Lövenich


 

Zukunft der Tabaksteuer

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Mittwoch, 22. August 2018 um 22:33 Uhr

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Mitmachen bei EU-Befragung

Bei Gesetzgebungsverfahren werden oft diverse Lobbygruppen und Betroffene angehört, schriftlich oder mündlich, von der Regierung und/oder vom Parlament. Auf EU-Ebene gibt es ebenfalls solche „Konsultationen“, auch bei der Tabakbekämpfungspolitik. Aktuell kann man, ob Unternehmen, Interessenverband oder Einzelperson, zu geplanten Änderungen bei der Tabakbesteuerung Stellung nehmen. Sogar auf Deutsch, das war in der Vergangenheit nicht immer so. Noch bis zum 3. September.


Photo: Wikicommons/blu-news.org/CC BY-SA 2.0

Denn die deutsche Tabaksteuer wird nicht nur in Berlin gemacht, sondern es existiert ein EU-Rahmen zur Höhe und Gestaltung. Netzwerk Rauchen möchte die Tabaksteuer ganz abschaffen, für uns „gehören Tabakwaren wie jedes andere Produkt behandelt“.

Davon will natürlich bei der EU-Kommission niemand etwas hören, denen und den diversen staats- und pharmakonzernfinanzierten Lobbyisten der Antiraucher in Brüssel geht es darum, wie Tabakgenießer noch weiter gegängelt werden können. Auch das Dampfen ist Gegenstand der Befragung.

Dennoch hat sich Netzwerk Rauchen nicht nehmen lassen – wie schon seit über einem Jahrzehnt immer wieder –, den Brüsseler Bürokraten unsere Meinung zum Thema zu geigen. Gegen hohe Tabaksteuern, gegen weitere Verschlimmerungen – und dafür, dass sich die EU aus diesem Thema raushält. Alle Stellungnahmen sollen später bei der EU-Kommission online nachzulesen sein. Mehr sollte man sich davon zwar nicht versprechen, aber Resignation bringt nichts. Das Mindeste, was Sie tun können, ist ebenfalls an der Konsultation teilzunehmen, online, wie gesagt bis zum 3. September.


 

Neue Ekelgalerie ist online

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Donnerstag, 31. Mai 2018 um 13:27 Uhr

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Es ist wieder „World No Tobacco Day“ (Weltnichtrauchertag), und die Massenmedien haben mal wieder nichts Besseres zu tun, als kostenlose Antiraucherpropaganda im Sinne von Staaten und Pharmakonzernen zu verbreiten. Das diesjährige Motto in Deutschland lautet: „Pass auf, an wen du dein Herz verlierst!" Damit man seine Freiheit nicht die Tabakkontrolle verliert, sollte man sich deren Botschaften nicht zu Herzen nehmen.


Sich zu wappnen gegen Manipulation und den Nocebo-Effekt, das liegt dem Netzwerk Rauchen am Herzen. Nach unserem ersten und zweiten Ekelalbum zum Sammeln der Schockbilder auf Tabakpackungen präsentieren wir nun die dritte Staffel der Ekelfotos als reine Online-Galerie. Denn 3x 14 Motive dieser irreführenden EU-Hate-Speech sieht die TPD 2 vor, jährlich wechseln die Bilder, die dummen Sprüche bleiben, und ab nächstes Jahr geht es rotierend wieder mit der ersten Staffel los.

Die Online-Galerie bietet das Gegengift: Eine lohnende Abrechnung mit der schwarzen Holzhammer-Pädagogik in Bild und Schrift. Samt aufschlussreichen Zitaten. Diesmal serviert die Antitabaklobby uns z.B. einen ganz billigen Trick: Eine helle und eine dunkle Lunge, die den EU-Untertanen weismachen soll, man könne an der Lunge Nichtraucher und Raucher unterscheiden. Lasst euch nicht verarschen! Mehr dazu in der Galerie. Denn wir zeigen dem Ekel den Mittelfinger.


   

Neues im Spendenshop

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Freitag, 30. März 2018 um 19:55 Uhr

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Mousepad, Kaffeebecher, Leinenbeutel

Im Netzwerk-Rauchen-Spendenshop sind neue Produkte bestellbar!

Neue Spendenshopartikel

Nach dem neuen Schockbilder-Album und dem Flussblick-Poster können Spender nun Kaffeebecher, Beutel und Mousepads erhalten. Als Dankeschön für eine kleine Spende in unterschiedlicher Höhe gibt es Kaffeebecher aus Keramik mit zwei unterschiedlichen Slogans, eine schöne Unterlage für die Computermaus oder auch Tragebeutel, nicht nur für Hipster.

Einfach hier bestellen, Porto ist inbegriffen.


 

Internationaler Blog gestartet

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Freitag, 23. März 2018 um 21:21 Uhr

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Netzwerk Rauchen betreibt SmokingBANdits

Der Kampf um den Tabakgenuss wird global geführt. Deshalb hat Netzwerk Rauchen jetzt SmokingBANdits eröffnet, einen internationalen mehrsprachigen Autoren-Blog. Das kleine Wortspiel im Blognamen bezieht sich auf Rauchverbote, aber auch andere Maßnahmen der Tabakbekämpfung wie Steuerexzesse und Ekelbilder finden weltweit Verbreitung. Das Projekt zielt daher darauf ab, den internationalen Informationsfluss zum Thema zu verbessern und einen Austausch zu ermöglichen. „Wir wissen zu wenig über die Verhältnisse im Ausland, umgekehrt verhält es sich genauso“, sagt Michael Löb, Bundesvorsitzender des Netzwerk Rauchen, „das soll sich ändern.“

smokingbandits

Die Hauptsprache des Blogs ist Englisch. Er bietet bisher Übersetzungen ins Deutsche und Französische an. Zum Start konnte der Verein namhafte internationale Blogger gewinnen, die exklusive Beiträge zur Verfügung gestellt haben, so z.B. Dimitri Kosyrew, der aus Russland berichtet, und den Briten Frank Davis, bekannt durch deutsche Übersetzungen seiner Blogbeiträge auf der Netzwerk-Rauchen-Website. Wie in Griechenland mit Rauchverboten umgegangen wird, lässt sich ebenfalls nachlesen.

Der Blog wird wöchentlich aktualisiert. Netzwerk Rauchen lädt herzlich ein, dort zu kommentieren und Smoking BANdits bekannt zu machen. Er kann per RSS und E-Mail abonniert werden. Ehrenamtliche Autoren aus aller Welt und neue Übersetzer sind willkommen.


   

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