Wie Gates?

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Die Corona-Impfung des größenwahnsinnigen Tabakfeindes Bill Gates ist gefährliche Geschäftemacherei. Nichts gelernt aus der Schweinegrippe.

Der zunehmende Geländegewinn der Tabakbekämpfung und des Lifestyle-Paternalismus überhaupt rührt teils daher, dass nicht nur politische Ideologen und Gesundheitsbürokratien dadurch auf ihre Kosten kommen, sondern auch andere damit viel Geld machen können.

Dabei geht es um Pharmakonzerne, die mit eigenen Nikotinpräparaten (Kaugummis, Pflaster usw.), aber auch Psychopillen wie Zyban und Champix riesigen Reibach machen. Mehr dazu hier. Je mehr gegen jede Form von Tabakgenuss (und selbstverständlich auch gegen das Dampfen) gehetzt, reguliert und besteuert wird, umso mehr profitieren sie. An die Weltgesundheitsorganisation (WHO), Spinne im Netz der globalen Tabakbekämpfung spenden sie großzügig. Wichtigster Finanzier der WHO ist Bill Gates (über die Bill-Melinda-Gates-Stiftung und indirekt über die von dieser mit Milliarden unterstützten Impfallianz GAVI, die zusammen 2019 20 Prozent des Budgets gezahlt haben). Gates ist Antiraucher, der auch anderweitig Tabakbekämpfung finanziert. So erklärt sich, warum die WHO bei Ebola und anderen Infektionskrankheiten in Drittweltländern versagt und sich lieber mit „Wohlstandskrankheiten“ des Westens bzw. dem Lebensstil der Menschen beschäftigt.

Nun ist Multimilliardär Gates nicht nur an dieser Thematik interessiert, sondern überzieht auch den Globus mit allen möglichen Impfungen. „Was gesund ist, bestimmt Bill Gates“, titelte der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk noch, bevor man im Kontext der Coronapolitik fast jede Kritik an Gates zur „Verschwörungstheorie“ erklärt hat (und der Beitrag beim Deutschlandfunk einen ‚unverfänglicheren‘ Untertitel erhielt). Sicher, es gibt auch unseriöse, unbewiesene oder irrelevante Kritik an diesem Weltimpfwart.

Aber es sollte zu denken geben, wenn Gates – weltweit von Mainstreammedien hofiert, denen er z.T. spendet (in Deutschland kommen etwa Spiegel und FAZ-Stiftung in den Genuss von Geldern der Gates-Stiftung) – die Corona-Impfung als alternativlos propagiert, wie etwa in der FAZ. Milliarden Impfungen müssen seiner Meinung nach weltweit vorgenommen werden. „Normalität kehrt nur zurück, wenn wir [!] weitgehend die ganze Weltbevölkerung geimpft haben“, teilt er grinsend im Video-Interview mit. Erpressung und Größenwahn. Der Clou dabei: Die Gates-Stiftung ist an diversen Firmen beteiligt, die die wesentlichen Corona-Impfungen auf den Markt bringen wollen. Seit September 2019 an BioNTech, seit Ewigkeiten bei Pfizer (die zusammen jetzt mit dem ersten Impfstoff gestartet sind), bei CureVac und und und. Durch Timing bestach auch der Aktienkauf der Stiftung noch im ersten Quartal, als Gates sich Anteile an Firmen gesichert hat, die von der Coronapolitik sehr profitieren konnten, z.B. Amazon.

Da trifft es sich gut, dass nun in vielen Ländern die Zulassung von Impfstoffen übers Knie gebrochen wird. Denn das kann Gates nur recht sein. Je schneller sich seine Investments rentieren, umso besser. Und er kann seine Macht ausspielen, die Welt durchimpfen. Selbstverständlich nützt dies auch einem Hersteller wie Pfizer, der sich ebenso am Antitabakgeschäft bereichert.

Langzeitbeobachtungen: Fehlanzeige. Der politisch und medial herbeigeführte Ausnahmezustand soll rechtfertigen, dass die Gates-Impfung einfach ohne Rücksicht auf noch unentdeckte Nebenwirkungen durchgeboxt wird. Man muss wahrlich kein Impfgegner sein oder kruden Hypothesen anhängen, um ein solches Vorgehen abzulehnen. Menschen werden zu Versuchskaninchen gemacht.

Schon bei der Schweinegrippe 2009/10 hatte das fatale Folgen. Gleich zu Anfang verwässerte die WHO ihre Pandemiedefinition, um aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Hintergrund: Die Nähe von WHO-Experten zu den Herstellerfirmen des Mittels Tamiflu und des Impfstoffs Pandemrix. Der Europarat ermittelte damals. Sein deutsches Mitglied Andrej Hunko MdB (Die Linke) bilanziert: „Es wird geschätzt, dass durch die von der WHO ausgelöste weltweite Hysterie zur Schweinegrippe etwa 40 Milliarden Euro in die Kassen der Impfstoffhersteller geflossen sind, obwohl es sich bei der Schweinegrippe um eine besonders milde Form einer jährlichen Influenza handelte.” Selbst der WHO-nahe Epidemiologe Ulrich Keil (als Antiraucher Erfinder der 3.301 Passivrauchtoten) wetterte damals gegen die Weltgesundheitsorganisation, das Paul-Ehrlich- und das Robert-Koch-Institut, sprach von „Angstkampagnen“ und fragte: „Wird die WHO dann im kommenden Jahr auch Schnupfen zur Pandemie erklären und dagegen impfen wollen?“ Im Forum Rauchen und Genuss haben wir damals übrigens schnell erkannt, woher der Wind weht. Und z.B. die Möglichkeit eines nur noch eingeschränkten Versammlungsrechts prophezeit…

Nun war die Schweinegrippe selbst ein lauer Wind im Wasserglas. Nicht aber die Impfung. Gerade in Schweden, wo man massenhaft dem Aufruf gefolgt war, sich impfen zu lassen. Ein paar Jahre später musste das Land Millionen an Entschädigungen für Opfer von Impfschäden aufbringen, viele waren nämlich an Narkolepsie erkrankt. Auch in Deutschland wurden solche Schäden geltend gemacht, denn hier wurde gleichfalls der „nicht seriös geprüfte Impfstoff ohne Not vom RKI zur breiten Anwendung mit ähnlichem Panikmodus [wie derzeit bei Corona] empfohlen“. Ein gewisser Prof. Christian Drosten hatte ebenfalls zur Impfung geraten, da die läppische Schweingrippe „erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.” Wer heute noch solchen „Autoritäten“ vertraut, ist selbst schuld.

Es droht bei Corona nun die Wiederholung, nur in einem weit extremeren, globalen Ausmaß. Durch die permanente Angstmache vor dem Virus, die voreilige Hoffnung auf „Normalisierung“ sowie das Drohen mit Konsequenzen werden Viele bereit sein, sich den in aller Eile durchgewinkten Impfstoff spritzen zu lassen. Vielleicht werden nicht die Schreckensszenarien, die manche Kritiker an die Wand malen, eintreten (wie flächendeckende Unfruchtbarkeit), sondern andere, die man noch nicht voraussieht.

Eventuell kommen wir auch mit einem blauen Auge davon. Allerdings wird selbst dann der Nutzen beschränkt sein, die „Pandemie“ nicht schneller vorübergehen. Hoffnungen auf eine Liberalisierung durch Impfbereitschaft und generell durch den Gehorsam gegenüber der autoritären Gesundheitspolitik sind ohnehin naiv. Wenn man sich Kontaktverboten, Abstandsregeln, Lockdowns, Maskenzwang und anderen willkürlichen Maßnahmen einfach so unterwirft, führt das logischerweise nicht zu mehr Freiheit. Wenn man sich Ostern, Weihnachten und Silvester und Karneval einfach so nehmen lässt, darf man nicht mit einer leuchtenden Zukunft rechnen.

Schon aus politischen Gründen werde ich mich der Corona-Impfung verweigern. „Gib Gates keine Chance“. Freilich ist damit zu rechnen, dass Ungeimpfte früher oder später zu Sündenböcken abstempelt und diskriminiert werden, etwa in diversen beruflichen Kontexten oder bei Reisen. Es ist aber besser, immun gegen den Sanitarismus zu bleiben.

Christoph Lövenich

MIB