Warnhinweis auf Amerikanisch

Was sehen wir auf dem Foto? Eine Zigarettenschachtel einer Marke der Firma Nat Sherman, wie sie in den USA erhältlich ist.

Was sehen wir nicht? Ekelbilder, schwarz unterlegte oder umrandete Ekeltexte.

Stattdessen nur einen Warnhinweis an einer Seite der Packung, der sich in das Design einpasst und nicht groß stört. Und, ganz wichtig: der den Absender preisgibt, nämlich den „Surgeon General“ der USA, das ist der oberste Volksgesundheitsbeamte. (In Großbritannien: Chief Medical Officer, in Deutschland 1939-1945: Reichsgesundheitsführer.)

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Die Zukunft der Tabaksteuer

Photo: Wikicommons/blu-news.org/CC BY-SA 2.0

Bei Gesetzgebungsverfahren werden oft diverse Lobbygruppen und Betroffene angehört, schriftlich oder mündlich, von der Regierung und/oder vom Parlament. Auf EU-Ebene gibt es ebenfalls solche „Konsultationen“, auch bei der Tabakbekämpfungspolitik. Aktuell kann man, ob Unternehmen, Interessenverband oder Einzelperson, zu geplanten Änderungen bei der Tabakbesteuerung Stellung nehmen. Sogar auf Deutsch, das war in der Vergangenheit nicht immer so. Noch bis zum 3. September 2018.

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Geprüft und für zu leicht befunden

Westpackung-Vergleich-neu-Vorderseite

Der Raucher als Verbraucher hat’s nicht leicht. Zu den ganzen staatlichen Schikanen durch turmhohe Tabak-Sündensteuern, Ekelbilder und anderen TPD2-Unfug kommen auch noch Tricks der Produzenten. Kunden des losen Tabaks sind schon negativ davon betroffen, dass sich die Nikotin- und Teerwerte ihrer Marken schlechter ermitteln lassen als bei Fertigzigaretten – nicht durch das seit 2016 geltende EU-Verbot, die Werte auf den Packungen abzudrucken, sondern auch durch die intransparente Informationspolitik der meisten Herstellerfirmen.

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Neue „Ekelgalerie“ ist online

Es ist wieder „World No Tobacco Day“ (Weltnichtrauchertag), und die Massenmedien haben mal wieder nichts Besseres zu tun, als kostenlose Antiraucherpropaganda im Sinne von Staaten und Pharmakonzernen zu verbreiten. Das diesjährige Motto in Deutschland lautet: „Pass auf, an wen du dein Herzverlierst!“ Damit man seine Freiheit nicht die Tabakkontrolle verliert, sollte man sich deren Botschaften nicht zu Herzen nehmen.

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Neue Ekelgalerie ist online

Es ist wieder „World No Tobacco Day“ (Weltnichtrauchertag), und die Massenmedien haben mal wieder nichts Besseres zu tun, als kostenlose Antiraucherpropaganda im Sinne von Staaten und Pharmakonzernen zu verbreiten. Das diesjährige Motto in Deutschland lautet: „Pass auf, an wen du dein Herz verlierst!” Damit man seine Freiheit nicht die Tabakkontrolle verliert, sollte man sich deren Botschaften nicht zu Herzen nehmen.

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Steckkarten vor Gericht

Seit Einführung der verbindlichen Schockbilder auf Tabakpackungen vor zwei Jahren behelfen sich viele Einzelhändler mit Steckkarten in ihren Regalen, auf denen die jeweilige Marke mit Logo deutlich sichtbar ist. Diese ist nämlich gerade aus der Entfernung deutlich schwerer zu erkennen, da der Hersteller gemäß TPD 2 der EU nur noch eine Minderheit der Fläche seiner eigenen Verkaufspackung selbst gestalten darf.

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Neues im Spendenshop

Mousepad, Kaffeebecher, Leinenbeutel

Nach dem neuen Schockbilder-Album und dem Flussblick-Poster können Spender nun Kaffeebecher, Beutel und Mousepads erhalten. Als Dankeschön für eine kleine Spende in unterschiedlicher Höhe gibt es Kaffeebecher aus Keramik mit zwei unterschiedlichen Slogans, eine schöne Unterlage für die Computermaus oder auch Einfach hier bestellen, Porto ist inbegriffen. Tragebeutel, nicht nur für Hipster.

Internationaler Blog gestartet

Netzwerk Rauchen betreibt SmokingBANdits

Der Kampf um den Tabakgenuss wird global geführt. Deshalb hat Netzwerk Rauchen jetzt SmokingBANdits eröffnet, einen internationalen mehrsprachigen Autoren-Blog. Das kleine Wortspiel im Blognamen bezieht sich auf Rauchverbote, aber auch andere Maßnahmen der Tabakbekämpfung wie Steuerexzesse und Ekelbilder finden weltweit Verbreitung.

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Und ewig lockt das Verbotene

Schrecken Schockbilder ab, rauchen Teenager weniger durch Ekelfotos auf Tabakpackungen? Zweifelhaft, und laut einer weiteren Studie ist das Gegenteil der Fall: Zigaretten werden dadurch attraktiver. Tja, da geht der Schuss wohl nach hinten los.

Im Übrigen: Egal, wie effektiv Schockfotos nun sein mögen (in die eine oder andere Richtung), sie sind so oder so als propagandistische Manipulation und illegitimer staatlicher Eingriff abzulehnen.

Hier der Beitrag “Faszination des Verbotenen”.

Dazu eine Leseempfehlung auf Englisch aus dem Magazin Spiked.

 

Friedhelm Adolfs verstorben

Friedhelm Adolfs

Netzwerk Rauchen trauert um aufrechten Mitstreiter

Ein „Kult-Raucher“, Deutschlands nach Helmut Schmidt „zweitbekanntester“ oder zuletzt „‚bekanntester Raucher‘“ lebt nicht mehr. Friedhelm Adolfs starb am Montag im Alter von 79 Jahren in Düsseldorf nach einem Herzstillstand. Er war 2013 zum „gerichtsbekannten Raucher“ avanciert, als seine Vermieterin ihn aus der Wohnung klagen wollte. Angeblich habe sein Rauchen andere Mieter belästigt, vermutlich ging es der Eigentümerin wohl darum, die Wohnung teurer gewerblich vermieten zu können.

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Neues Album für Schockbilder

Sammelalbum Schachtelteufel Band 2

Der Schachtelteufel 2 ist fertig, der Nachfolger des erfolgreichen ersten Sammelalbums für Ekelbilder. Die Tabakproduktrichtlinie 2 beglückt uns bekanntlich mit gleich drei Staffeln der kranken Phantasie von EU-Bürokraten entsprungenen „Zigarettensammelbildchen“. Seit Mitte 2017 ist die zweite Garnitur im Umlauf, wieder für ein Jahr. Auch diesmal gilt es, ein Set von 14 verschiedenen Bildern zu ergattern, um das Album zu füllen.

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Umfrage: Schlechtere Produkte durch TPD2

Diagramm Umfrage: Schlechterer Tabak in der Ekelpackung?

Ab dem 20. Mai 2016 dürfen in Deutschland nur noch Tabakwaren nach der neuen Tabakproduktrichtlinie der EU (TPD 2) in Umlauf gebracht werden. Deren berüchtigstes Element sind die Ekelbilder, die seither die Packungen verunstalten. Aber auch das Produkt selbst – die Zigaretten bzw. der Lose Tabak – sind betroffen: Aromenverbote und Zubereitungsschikanen schränken die Möglichkeit der Hersteller ein, den Rauchern die bisher geschätzte Ware zu fabrizieren. Das greift viel tiefer in das Leben der Bürger und Verbraucher ein als die äußere Oberfläche der postfaktischen Schockfotos.

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